Vortrag: 1926 – der große Volksentscheid vor hundert Jahren

Dienstag, 10. November 2026, 19.00 Uhr "Ein Neugründungsversuch der Weimarer Republik: Der Streit um die `Fürstenenteignung`“ Vortrag von PD Dr. Georg Eckert, Bergische Universität, in der Verteilungsstelle Kunst und Geschichte

Nachdem im Juni in der Verteilungsstelle Kunst und Geschichte schon eine Lesung mit Olaf Reitz und Katy Göbel zum Volksbegehren von 1926 und den Ereignissen im Wuppertal stattfand, gibt es nun auch einen Vortrag zum gleichen Thema.

Schon infolge der Revolutionen von 1918 kamen Rufe nach Enteignung der vormaligen Fürsten auf, die im Jahre 1926 in einem reichsweiten Volksentscheid kulminierten – initiiert von der politischen Linken, aber vielerorts ebenfalls von Zentrum und Liberalen befürwortet. Vehement wurde die Kampagne ausgetragen und polarisierte: indem neben einer sozialen Frage auch die politische zur Debatte stand, inwiefern die Weimarer Demokratie eher eine repräsentative oder eher eine plebiszitäre sein sollte. Nicht weniger als eine Neugründung der Republik wurde hier verhandelt, auch im Wuppertal.

Kurz zuvor und nach dem Vortrag kann die kleine Ausstellungseinheit mit Dokumenten, Plakaten, Flugblätter, Fotos und Zeitungsschlagzeilen besichtigt werden, die die größte Kampagne der Weimarer Jahre anschaulich macht.

Der Vortrag findet im Rahmen der Vortragsreihe des Bergischen Geschichtsvereins, Abt. Wuppertal statt.

Verteilungsstelle Kunst und Geschichte

Ort: Sedanstr. 86/88, 42281 Wuppertal

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