Pressemitteilung des OB-Kandidaten Paschalis

Pressemitteilung des unabhängigen OB-Kandidaten Paschalis im Wortlaut zur möglichen Gefährdung der Fahrgäste der Schwebebahn

Dies ist die aktuelle Pressemitteilung des unabhängigen OB-Kandidaten Panagiotis Paschalis im Wortlaut:

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„Schwebebahn: CDU- und Grünen- Fraktion verschweigen die Gefährdung der Fahrgäste

CDU und Grünen-Fraktion fordern heute öffentlich mehr Transparenz und Kontrolle bei der WSW mobil GmbH. Noch vor wenigen Wochen wollten sie das Thema überhaupt aus dem Wahlkampf heraushalten. Denn sie sind ja diejenigen, die im Rat der Umstellung auf die neuen Wagen und dem Austausch des Gerüstes zugestimmt haben.

Das Verschweigen und Verstecken begann spätestens im Jahr 2003. Damals erschien die Dissertation „Die Pendelbewegung von Einschienen-Hängebahnen am Beispiel der Wuppertaler Schwebebahn“ von Andreas Singer, Fachbereich Maschinenbau der Universität Hannover. Aus dieser Arbeit ergibt sich, dass der geplante Fahrbetrieb mit den Fahrzeugen der neuen Generation nicht verwirklicht werden kann. Es kommt bei diesem Betrieb zu erheblich häufigeren Kollisionen mit dem Fahrschienenträger beim Pendeln der Bahn. Und somit zur Beschädigung der Fahrzeuge und des Gerüstes. Da Herr Singer zusammen mit den Mitarbeitern der WSW mobil GmbH die Messfahrten durchgeführt hat, sind die Ergebnisse beim Betreiber und beim Aufsichtsrat bekannt.

Heute, da die Versprechungen von der verkürzten Fahrtzeit und Tempo 60 mit der neuen Wagengeneration nicht mehr haltbar sind, ist es geradezu unverschämt von den Ratsfraktionen, den Wähler glauben zu machen, sie trügen keine Verantwortung für das finanzielle und technische Schwebebahn-Desaster.

Viel schlimmer noch ist Folgendes: die Gefährdung von Personen durch den Wochenendbetrieb der Schwebebahn wird verschwiegen.

Wie bekannt, wurde der Betrieb der Schwebebahn an Wochentagen wegen des schadhaften Radprofils eingestellt. An den Wochenenden jedoch fährt sie. Man könnte erwarten, dass dies nur mit reparierten Rädern geschieht, aber weit gefehlt: eine unabhängige Sichtkontrolle der Räder am Sonntag, den 6.09.2020, ergab, dass weiterhin Fahrten mit stark geschädigten Rädern stattfinden – und zwar bei mehreren Bahnen. Während der Fahrt vibriert der Waggon derart, dass die Deckenverkleidung mitschwingt und man fürchtet, sie falle herunter. Der Lärm ist so groß, dass die Lautsprecheransagen im Wageninneren nicht mehr zu verstehen sind. In meiner letzten Pressemitteilung habe
ich bereits dargelegt, dass die Gefahr für Personenschäden bei Fahrten mit den beschädigten Rädern durchaus gegeben ist.

Bei der Wuppertaler Staatsanwaltschaft liegt eine Anzeige wegen Gefährdung des Bahnverkehrs vor. Nun muss sich diese mit der transparenten Aufarbeitung der technischen Unzulänglichkeiten und der personellen Verantwortung bei der Wuppertaler Schwebebahn beschäftigen. Öffentliche Sicherheit und Ordnung ist auch die Aufgabe eines Bürgermeisters,. Ich werde diese Pflicht im Falle meiner Wahl erfüllen.“

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