Nordbahntrasse: Gehweg Dr.-Werner- Jackstädt-Weg verlängert

„Was lange währt...wurde nun nach einer längeren Bauzeit wirklich gut“, so Rainer Widmann (Grüne), Mitglied im städtischen Ausschuss für Verkehr.

Am 30. Mai 2023 hatte der Ausschuss einstimmig beschlossen, dass zur Steigerung der Attraktivität sowie Verbesserung der Verkehrssicherheit auf dem Dr.-Werner- Jackstädt-Weg/ Nordbahntrasse über eine Länge von 600 m ein separater Gehweg angelegt werden soll, wie dies über rund 10 km Länge im innerstädtischen Bereich zwischen Oberbarmen und Tunnel Dorp bereits beim Trassenbau erfolgt ist.

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Der ehemalige Projektleiter für die Nordbahntrasse und Mitglied im Ausschuss für Verkehr, Rainer Widmann, freute sich damals,
„dass hier erstmals entlang der Nordbahntrasse mit einer Breite von 2,50 m ein breiterer Gehwegausbau als in den vorhandenen Abschnitten erfolgen soll. Das entspricht dem zwischenzeitlichen Bedarf, weil auch immer mehr Menschen zu Fuß die Trasse nutzen, was bei der Planung so noch nicht erwartet wurde“.

Nun wurde vor wenigen Tagen der neue getrennte Gehweg sogar noch rund 350 m länger als damals zunächst vorgesehen fertig gestellt und führt auch direkt an der viel genutzten Calisthenicsanlage auf der Brücke Düsseldorfer Straße vorbei und ermöglicht damit einen problemlosen direkten Zugang für zu Fuß Gehende vom Zugang Düsseldorfer Straße aus (siehe Foto).
„Die Trennung von Radfahrenden und zu Fuß Gehenden ist auf jeden Fall für beide Seiten ein Sicherheits- und Komfortgewinn, vor allem auch, weil auf der Trasse immer mehr E-Scooter unterwegs sind, die aber die Radwege nutzen müssen.

„Damit wurde für ein weiteres rund 1 km langes Stück auf der viel genutzten Nordbahntrasse ein sicheres attraktives Angebot für Menschen, die dort zu Fuß unterwegs sind geschaffen. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzten, dass auch die noch verbliebenen kleinen Abschnitte in Richtung Tunnel Dorp und bis zum Trassenende, eigene Gehweg erhalten“, ergänzt Ausschusskollege Timo Schmidt.

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Kommentare

  1. Uli Schmidt sagt:

    Ja Rainer die Vorstellung der Verwaltung war damals in vielen Belangen nicht nachvollziehbar. Mich störte jetzt allerdings am meisten das nach den Beschluss zwar angefangen wurde durch den zweiten Arbeitsmarkt diesen Umzusetzen. Dieses dann allerdings ein schnelles Ende fand als dieser „Personell“ geschrumpft wurde. Ich denke es wäre sogar noch länger dann nicht wieder aufgegriffen wurden wenn nicht ein Bürger dieses noch mal auf die Tagesordnung geholt hätte. Ganz spannend wird es allerdings wenn ich mir den Fiebertraum BUGA anschaue. Da werden teile des der Nordbahntrasse wie der Tescher Tisch für mindestens 1 Jahr gesperrt werden, Ebenfalls der Bereich an der Wassack Deponie. Im bereich des P&R Parkplatz wird demnächst an der Abfahrt nicht nur die unzlässige Drängelgitter stehen sondern noch ein Haus. Während der BUGA werden massenweise die Besucher dieser vollkommen blind die Trasse querren und es ist kein Gehweg in die Richtung geplant und teil der Finnazierung der BUGA …. aber he Glückwunsch zum neuen Job Timo.

  2. Susanne Zweig sagt:

    „… was bei der Planung so noch nicht erwartet wurde.“

    Die Wuppertalbewegung hatte schon 2006 mit einem durchgehend 6 Meter breiten getrennten Rad- und Fußweg von Vohwinkel (anfangs noch Ladebühne) bis Schee geplant.

    Leider ist der Abschnitt Dorp – Vohwinkel danach auf 4 Meter Breite abgespeckt worden, was ein paar Euro Baukosten gespart hat. 10 Jahre später setzt sich langsam die Erkenntnis durch, dass 6 Meter besser gewesen wären, so dass nun hundertmeterweise nachgeholt wird, was beim ersten Wegebau in einem Zug hätte erledigt werden können.

    Schade ums Geld und die verlorene Zeit.

    Richtig, dass das endlich nachgeholt und noch dazu mit breiterem Gehweg und Schottertrennstreifen ziemlich gut umgesetzt wird. Die Gabelung vor der Calisthenicsanlage setzt dabei den alten Bahnsteig Wuppertal-Varresbeck wieder gelungen in Szene.

    1. Rainer Widmann sagt:

      Dieser Abschnitt wurde schon damals von der Stadt 6 m breit geplant. Aber die Fördergelder waren gedeckelt und man musste abspecken, oder städtische Mittel einsetzen. Der Kämmerer konnte aber aufgrund der damaligen Haushaltslage keine zusätzlichen städtischen MIttel bereitstellen und somit musste auf den Gehweg verzichtet werden.

      1. Susanne Zweig sagt:

        „… was bei der Planung so noch nicht erwartet wurde.“

        Wenn die Wuppertalbewegung den Bedarf erwartet hat und die Stadt auch, wer bleibt denn dann noch übrig?

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