09.05.2026N. Bernhardt
Hashtag #verkehr: Hirnrissig – keiner wie wir
Link zum zugehörigen Bild. ©N.Bernhardt
… weil zahlreiche Beispiele von Radverkehrsführungen ohne Rücksicht auf den Radverkehr eindrücklich belegen, daß es in Wuppertal weder um deren Sicherheit noch um die Förderung des Radverkehrs geht (vgl. VO/0968/21).
Zum Beispiel wird am Wall eine Fahrradspur als unnötigste Maßnahme aufgemalt, obwohl der größte Teil dieserwelchen vor dem Umbau des Wall 2013-2016 den Fußgängern geklaut wurde und von dem bekannt ist, daß am Wall ein hoher Bedarf an Bring- und Holverkehr (Ärztehaus) herrscht. Mit der Weigerung, den aufgemalten Pseudoradweg zum Schutz der Radfahrer baulich abzusichern, ist klar: Beim Radfahrstreifen handelt sich offenkundig um eine bewußte irreführende verkehrsrechtliche Anordnung. Denn faktisch haben wir nichts anderes als einen ordinären Seitenstreifen, der – irgendwie – in südlicher Richtung von Radfahrern auf eigene Gefahr befahren wird.
Beispielcollage: 20 Minuten Multifunktionsradweg 2021. ©N.Bernhardt
VO/0968/21
Radweg Mäuerchen – Freie Sicht auf Verkehrsströme
https://ris.wuppertal.de/vo0050.asp?__kvonr=25717
Radweg Mäuerchen – Freie Sicht auf Verkehrsströme – Ergänzung
https://ris.wuppertal.de/vo0050.asp?__kvonr=26326
Weiter mit:
Sie haben in einem Bürgerantrag angeregt, die Sichtbeziehungen für querende Radfahrer an der Straße „Mäuerchen“ zu verbessern.
Leider startet Ihr njuuz-Beitrag gleich mit „Hirnrissig…“ und lässt offen, worum es überhaupt geht. Vielleicht haben ja auch solche Bürgeranträge höhere Chancen, wenn der Antragsteller auf Polemik oder lustig gemeinte Begriffe wie „Wurstcase“ verzichtet.
Die universelle Antwort der Verwaltung lässt einen aber auch ratlos zurück: Bei schlechten Sichtbeziehungen, vergessener Vorfahrtsbeschilderung, Einbahnstraßen in Sackgassen, Zebrastreifen auf der Autobahn und Schwerbehindertenparkplätzen in der Busbucht hilft zuverlässig §1 StVO: einfach mehr Rücksicht nehmen!
Und schönen Gruß aus dem Homeoffice auf Teneriffa…