10.05.2026Ratsgruppe BSW Wuppertal
Gedenkveranstaltung 08. Mai Norrenberg Friedhof

Am 8. Mai, dem Tag der Befreiung vom Faschismus, nahm der Geschäftsführer der BSW-Ratsgruppe Wuppertal, Tim Lukas Körner, an der Gedenkveranstaltung auf dem Norrenberg Friedhof teil und legte dort einen Gedenkkranz nieder.
Im Rahmen der Veranstaltung wurde der Opfer des Nationalsozialismus, des Krieges sowie der Gewaltherrschaft gedacht. Der 8. Mai erinnert an die Befreiung Deutschlands vom Faschismus und mahnt zugleich, Verantwortung für Demokratie, Frieden und Menschlichkeit zu übernehmen.
Körner erklärt dazu:
„Der 8. Mai ist nicht nur ein Tag der Erinnerung, sondern auch ein klarer Auftrag für die Gegenwart. Faschistisches Denken darf niemals relativiert oder normalisiert werden. Weder auf der Straße noch in Parlamenten oder gesellschaftlichen Debatten. Gerade in einer Zeit, in der rechtsextreme Ideologien wieder lauter werden, muss jeden Tag konsequent gegen Menschenhass, Ausgrenzung und Faschismus Haltung gezeigt werden. Erinnerung bedeutet Verantwortung.“
Die Wuppertaler Stadtverordnete Susanne Herhaus erklärt ergänzend:
„Die Verbrechen des Nationalsozialismus dürfen niemals vergessen werden. Gerade heute sehen wir wieder, wie rechtsextreme Ideologien gesellschaftlich verharmlost und teilweise offen normalisiert werden. Dem muss klar und entschieden widersprochen werden. Der 8. Mai erinnert uns daran, dass Demokratie, Frieden und Menschlichkeit keine Selbstverständlichkeit sind.“
Weiter erklärt Körner:
„Wer aus der Geschichte lernen will, darf nicht schweigen, wenn demokratische Werte angegriffen werden. Nie wieder Faschismus darf keine leere Floskel sein, sondern muss jeden Tag mit Leben gefüllt werden.“
Der Tag der Befreiung bleibt damit nicht nur ein historisches Gedenken, sondern auch eine Verpflichtung für die Gegenwart und Zukunft: entschieden gegen Faschismus, Menschenfeindlichkeit und die Normalisierung rechtsextremer Ideologien einzutreten.

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