Die weiße Linie besagt: Der Radverkehr ist sicher. Echt?

Großzügige Radinfrastrukturwerbung als Beispiel für die „Fahrradstadt“


Foto: ©N.Bernhardt Eine weiße Linie als Trennung von Fahrbahn und Restflächenmanagement im Bereich der Autotüren, genannt „Radfahrstreifen“.

Aktuelle Stellenangebote:

Ein durchgehendes Netz an großzügig angelegten, separaten Radwegen, auf wichtigen Routen queren diese kreuzungsfrei große Straßen über Brücken und Tunnel. Ampeln sind bereits Grün wenn man tatsächlich mal eine Straße queren muß, Kreuzungen so angelegt daß sich alle Verkehrsteilnehmer sehen können, und Kurvenradien so angelegt, daß man diese mit vollem Tempo befahren kann. Wo haben wir das schon einmal gehört? – Ach, die Niederlande!

Die vier Bilder stammen leider aus dem Wuppertaler Berufsverkehr. Eine weiße Linie markiert einen sogenannten Radfahrstreifen vom Rest der Fahrbahn ab: rechts unmittelbar im Bereich der Autotüren, links ist natürlich ein Überholen der Kraftfahrer mit dem geforderten Mindestabstand von anderthalb Metern nicht möglich, da müssen auch mal 50 Zentimeter reichen. Dazu noch ein blauer Fahrradlolli, sprich: Benutzungspflicht. Das soll wohl sicher sein.

Danke, allerliebste Stadt Wuppertal, für die sichere weiße Farbe!

Sehen Sie auch (empfehlenswert):

Utrecht und was Deutschland daraus lernen kann. Laufzeit rund 15 Minuten. Ein Beitrag von „Stadt, Land, Rad“.

Anmelden

Aktuelle Stellenangebote:

Kommentare

Neuen Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert