Stadt meldet Entspannung im Einwohnermeldeamt

Von normalen Zuständen ist man im Einwohnermeldeamt noch weit entfernt, aber nach Angaben aus dem Rathaus hat sich die Situation etwas gebessert.

In den vergangenen Wochen mussten Wuppertaler für einen Gang zum Einwohnermeldeamt teilweise sechs Stunden oder mehr einplanen – falls überhaupt die Aussicht bestand, einen Termin zu bekommen. Grund für den Ausnahmezustand waren nach Angaben aus dem Rathaus mehrere Krankmeldungen von Mitarbeitern und der saisonbedingt hohe Besucherandrang.

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Die Stadt meldet jetzt eine leichte Entspannung. Durch die Rückversetzung von ehemaligen Mitarbeitern und „fertigen Azubis“ (O-Ton Presseamt) sowie die Rückkehr der ehemals kranken Beschäftigten des Meldeamtes habe sich die Lage dort gebessert. Auch die Schließung der Bürgerämter und die Versetzung der dort normalerweise tätigen Kräfte habe zur Verkürzung der Wartezeiten beigetragen.

Die Stadt meldet Entspannung im Einwohnermeldetamt, doch dieses Foto von heute Morgen zeigt, dass die Warteschlange noch immer lang ist.Die Stadt meldet Entspannung im Einwohnermeldeamt, doch dieses Foto von heute Morgen zeigt, dass die Warteschlange trotzdem noch sehr lang ist. ©Jennifer Rein / Facebook-Gruppe NETT-WERK

Weitere personelle Verstärkung sei angefragt und technische Aufrüstung soll die Wartezeit weiter verkürzen. Wer zum Meldeamt muss, sollte dennoch weiterhin zeitig vormittags am Steinweg sein, um noch einen Termin für den gleichen Tag zu bekommen.

Wuppertaler, die ihr Glück im Amt versuchten, konnten jedoch keine nennenswerte Erleichterung feststellen. Vor dem „EMA“ gebe es weiterhin lange Warteschlangen, und wer nach acht Uhr sein Glück versuche, habe keine Chance mehr auf einen Termin, wurde njuuz mitgeteilt.

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