FDP-Fraktion: Bewerbung um Klimaschutz-Fördermittel gemeinsam mit freien Trägern!

Für die Durchführung von Klimaschutzprojekten in öffentlichen Einrichtungen soll sich die Stadt Wuppertal nach dem Willen der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Wuppertal in Kooperation mit den freien Trägern um Fördermittel des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) bewerben.

„Das Programm des BMU zielt auf soziale, kulturelle und öffentliche Einrichtungen, so dass es aus Sicht der FDP-Fraktion sinnvoll ist, sich gemeinsam mit freien Trägern um Fördergelder zu bewerben, um die Chancen auf Förderung zu erhöhen“, so Hartmut Stiller, umweltpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Wuppertal.

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Die Förderquote von Kommunen mit Nothaushalt kann bis auf 95 Prozent erhöht werden, wenn die Förderung eines Klimaschutzkonzeptes, Teilkonzeptes, ein Klimaschutzmanager, ein Fifty-Fifty-Projekt oder ein Masterplan 100% Klimaschutz beantragt wird.

„Durch die so geförderten Maßnahmen erhoffen wir uns eine Einsparung von Energie und Rohstoffen für die Stadt, die nicht nur die Umwelt schont, sondern der Stadt trotz des Eigenanteils am Konzept mittel- bis langfristig Geld spart“, so der liberale Umweltexperte und ergänzt: „Die Regierungspräsidentin hat Ende letzten Jahres noch erklärt, dass sie gerade den Begriff der „Rentierlichkeit“ städtischen Handelns nachhaltiger auslegen will. Hierin sehen wir eine große Chance für Wuppertal mit vom Bund geförderten Klimaschutzmaßnahmen langfristig städtische Ressourcen zu schonen. Die Stadt Wuppertal sollte sie hier beim Wort nehmen“.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) fördert die Erstellung von Klimaschutzkonzepten, die beratende Begleitung von Energieeinsparmodellen an Schulen und Kindertagesstätten, sowie die Anwendung von Klimaschutztechnologien bei der Stromnutzung. Eine Antragstellung ist in den meistern Förderbereichen bis zum 31.03.2011 möglich.

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