Carnaper Platz: Verwaltungsspitze plant Geldverschwendung!

„Der Deal zwischen Verwaltungsspitze und WSW scheint beschlossene Sache“, so FDP-Fraktionschef Alexander Schmidt zu den gestern von Stadtkämmerer Dr. Johannes Slawig in der Bezirksvertretung Barmen vorgestellten Plänen der zukünftigen Nutzung des Carnaper Platzes.

FDP-Fraktion-Logo3dDemnach geht das Eigentum am Platz als Sacheinlage der Stadt an die WSW über. Hier soll ein WSW-Neubau für 30 Millionen Euro entstehen zuzüglich der Abrisskosten für die PCB-belasteten bisherigen Bürotürme i.H.v. weiteren 4 Millionen Euro. Laut Verwaltung würde die Sanierung der beiden bisherigen Bürotürme 20 Millionen Euro kosten. Ein Alternativkonzept gibt es nicht.

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Schmidt: „Es ist einfach unfassbar, wie in Wuppertal das Geld der Bürgerinnen und Bürger verschleudert wird. Eine Sanierung wäre mit rund 14 Millionen Euro wesentlich günstiger und der Platz könnte weiter den Wuppertalern als Event- und Veranstaltungsfläche zur Verfügung stehen. Die Informationspolitik der Verwaltungsspitze missachtet demokratische Spielregeln. Weder der WSW-Aufsichtsrat noch die politischen Gremien wurden im Vorfeld in die Planungen eingeweiht. Die intransparente Hinterzimmerpolitik geht unvermindert weiter.“

Laut Herrn Dr. Slawig sollen die abends und an den Wochenenden auf dem Platz parkenden Lkw zukünftig in der Winchenbachstraße abgestellt werden. Hierzu FDP-Bezirksvertreter Harry Thomas: „Die Winchenbachstraße ist ein völlig ungeeigneter Ort, der dringend von Anwohnern und Sportplatzbesuchern benötigt werden. Weitere Fahrzeuge vom Carnaper Platz würden die Parkplatzsituation weiter verschärfen.“

Die Liberalen rufen alle Interessierten und betroffenen Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich an der Diskussion um die zukünftige Nutzung des Carnaper Platzes zu beteiligen.

Die öffentliche Diskussion, zu der die WSW und Stadt eingeladen haben, findet am 04. November um 19.00 Uhr auf dem WSW-Gelände im Betriebsrestaurant an der Bromberger Straße 39 – 41 in 42281 Wuppertal Barmen statt.

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