Altenpflegeeinrichtungen: SPD-Fraktion forciert nachhaltige Wasserversorgung

Die SPD-Ratsfraktion Wuppertal will die Trinkwasserversorgung in den städtischen Altenpflegeeinrichtungen moderner und nachhaltiger machen. Gemeinsam mit der CDU hat sie deshalb eine Prüfung von leitungsgebundenen Wasserspendersystemen beantragt.

„Es muss nicht jeder Liter Wasser in Kisten durch die Einrichtungen transportiert werden, wenn es dafür moderne und möglicherweise deutlich effizientere Lösungen gibt“, sagt Guido Gehrenbeck, Sprecher der SPD-Fraktion im Betriebsausschuss APH und KIJU. „Deshalb wollen wir konkret wissen, ob Wasserspender wirtschaftlich sinnvoll sind und zugleich den Alltag in den städtischen Einrichtungen erleichtern.“

Bislang verursacht die Versorgung mit Flaschen- und Kistenwasser zusätzlichen Aufwand: Wasser muss angeliefert, innerhalb der Einrichtungen bewegt und gelagert werden. Hinzu kommen Leergut, Verpackungen und Entsorgung. Leitungsgebundene Systeme könnten diese Transport- und Lagerwege deutlich reduzieren, Verpackungsmaterial einsparen und damit Ressourcen und CO₂-Emissionen schonen.

Auch für die Versorgung während längerer Hitzeperioden sieht die SPD-Fraktion deutliche Vorteile. Wasserspender könnten gekühltes Trinkwasser unmittelbar und bedarfsgerecht bereitstellen. Steigt der Bedarf, müsste nicht kurzfristig zusätzliches Wasser beschafft, angeliefert und gelagert werden.

„Gerade in der kommunalen Daseinsvorsorge sollten wir genau hinschauen, wo moderne Technik ökologische und praktische Vorteile miteinander verbindet“, so Gehrenbeck weiter. „Wenn die Prüfung zeigt, dass die Systeme wirtschaftlich und für unsere Einrichtungen geeignet sind, sollte die Umstellung auch zeitnah erfolgen.“

Die Betriebsleitung soll dem Betriebsausschuss in der nächsten Sitzung die Ergebnisse vorlegen und dabei insbesondere Investitions- und Betriebskosten sowie mögliche Einsparungen bei Beschaffung, Transport, Lagerung und Entsorgung darstellen.

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