13.10.2026SPD-Ratsfraktion
SPD-Fraktion fordert Ausbildungsplätze für…
Gemeinsam mit den anderen demokratischen Fraktionen fordert die SPD-Ratsfraktion im Ausschuss für Soziales, Gleichstellung und Inklusion einen aktuellen schriftlichen Sachstandsbericht zur Ausbildung junger Menschen mit kognitiven Einschränkungen bei der Stadt Wuppertal. Der Bericht soll in der nächsten Ausschusssitzung vorgelegt und dem Beirat der Menschen mit Behinderung zur Stellungnahme zur Verfügung gestellt werden.
„Bereits Ende 2023 haben wir die Verwaltung aufgefordert, möglichst zeitnah mindestens zwei Ausbildungsplätze für diesen Personenkreis anzubieten. Nach dem bisherigen Stand konnten jedoch weder 2024 noch 2025 entsprechende Ausbildungsplätze angeboten werden. Inklusion darf nicht bei Absichtserklärungen stehen bleiben. Junge Menschen mit kognitiven Einschränkungen brauchen verlässliche Ausbildungsplätze, klare Zuständigkeiten und eine gute Begleitung auf dem Weg in den Beruf. Zugleich profitieren wir als Gesellschaft von ihren Fähigkeiten, ihrer Perspektive und ihrem Beitrag zum Arbeitsleben“, so Atila Bouzari, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion.
Der Bericht soll die Maßnahmen seit 2023, die Entwicklung der Ausbildungsplätze bis 2027, Gründe für nicht besetzte Stellen sowie Unterstützungs- und Förderangebote darstellen. Zudem soll er einen konkreten Zeitplan enthalten.
Susanne Giskes, stellvertretende Fraktionsvorsitzende
und Mitglied im Ausschuss für Soziales, Gleichstellung und Inklusion, ergänzt: „Laut Verwaltung eröffnet das 2026 gestartete WupperTalentZentrum (WTZ) neue Wege für die Fachpraktiker-Ausbildung. Als nächster Schritt ist darzulegen, wie viele Plätze geplant sind und mit welchen Maßnahmen mindestens zwei Ausbildungsplätze dauerhaft gesichert werden. Die angekündigten Möglichkeiten müssen nun konkret werden.“

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