Moderne Zoos – Internationale Netzwerke für Arten- und Naturschutz

Am Donnerstag, 10. September (Beginn: 19.30 Uhr), kommt Zoodirektor Dr. Arne Lawrenz zum Offenen Abend in die Wuppertaler Johanneskirche, Altenberger Straße 25/ Am Friedenshain. Er berichtet über die weltweiter Vernetzung des Zoos.

Am Donnerstag, 10. September (Beginn: 19.30 Uhr), ist Zoodirektor Dr. Arne Lawrenz zu Gast bei den Offenen Abenden in der Wuppertaler Johanneskirche, Altenberger Straße 25/ Am Friedenshain. Unter dem Titel „Moderne Zoos – Internationale Netzwerke für Arten- und Naturschutz“ wird er über den Wuppertaler Zoo und seine weltweiten Vernetzungen sprechen. Der Eintritt ist frei.

Moderne Zoos verstehen sich heute als Institutionen für Arten- und Naturschutz mit einem wichtigen Bildungsauftrag. Sie verbinden den ex-situ-Schutz – den Erhalt von Arten außerhalb ihres natürlichen Lebensraums – mit dem in-situ-Schutz, also dem Schutz von Arten in ihren angestammten Lebensräumen. Auf diese Weise leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt.
Grundlage dieser Arbeit ist die wissenschaftliche Forschung. Sie liefert die Erkenntnisse, die erforderlich sind, um fundierte Entscheidungen für den Schutz und die langfristige Erhaltung von Arten in der Natur treffen zu können.
Artenschutz bedeutet dabei vor allem, Populationen zu managen. Ziel ist der Aufbau und Erhalt genetisch gesunder, langfristig stabiler Populationen. Angesichts von Lebensraumverlust, Klimawandel und dem weltweiten Artensterben gewinnen Zoos als Partner des Naturschutzes zunehmend an Bedeutung. Wer Wildtiere und ihre Lebensräume dauerhaft erhalten möchte, sollte daher auch die Rolle moderner Zoos in den Blick nehmen.
Dr. Arne Lawrenz, 1964 in Berlin geboren, ist Tierarzt und seit März 2013 Direktor des Wuppertaler Zoos.

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