Wir haben unser Wahrzeichen wieder!

Die Wuppertaler Schwebebahn nimmt am 19. April den Betrieb wieder auf.

Schwebebahn ©wsw
Die monatelange harte Arbeit hat sich gelohnt, nach erheblichem Sanierungsaufwand wird die Schwebebahn am Montag, 19. April, wieder den Betrieb aufnehmen. An den Stationen Oberbarmen, Werther Brücke, Völklinger Straße, Landgericht und rund um die Stütze 100 am Zoo sind bis zum Ende der Sanierungsarbeiten rund 60 Tonnen Material mit über 7000 Schrauben, Bolzen und Nieten ins Gerüst eingearbeitet worden. Dazu waren Arbeiten im Mehrschichtbetrieb notwendig. „Ich danke allen Mitarbeitern, die mit ihrem unermüdlichem Engagement dazu beigetragen haben, dass wir diesen Starttermin erreichen konnten“, so Ulrich Jaeger, Geschäftsführer der WSW mobil GmbH. Dank gelte aber auch den Wuppertalern, die während der Zeit ohne Schwebebahn einige Unbequemlichkeiten zu erdulden gehabt hätten.

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Zwischenzeitlich war sogar das Ende der Osterferien als Starttermin angepeilt worden, doch zum Schluss zeigt sich, dass dieser Zeitplan angesichts des Winters und des Umfangs der Arbeiten dann doch zu ambitioniert war. Der finanzielle Rahmen wurde mit zwei Millionen Euro eingehalten.

Nach der Freigabe der Strecke in der kommenden Woche ist an drei Tagen bis zum Betriebsstart auch noch Einiges zu erledigen. Die Schwebebahnwerkstatt beginnt zunächst damit, die Wagen wieder auf die Strecke zu bringen und Haupt- bzw. Zwischenuntersuchungen an den Fahrzeugen, die während der Betriebspause überholt wurden, mit Messfahrten abzuschließen. Aufzüge und Weichen werden getestet, eben das ganze komplexe System überprüft, um einen reibungslosen Start zu gewährleisten. Dies alles wird allerdings ohne Fahrgäste durchgeführt.

Auch der weitere Ausbau wirft seine Schatten bereits voraus. In den Sommerferien wird in einer planmäßigen Betriebspause die Stütze 100, der Übergang von der Wasser- zur Landstrecke, ausgetauscht. Dazu ist bereits ein über 40 Meter hoher Kran aufgebaut worden. Zudem entsteht in der Wupper eine 100 Meter lange Montageplattform.

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Quelle (Text und Foto): WSW

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