Polizei plant Gentest an hunderten Wuppertalerinnen

Die Sonderkommission "Ascheweg", die im Fall des in Ronsdorf aufgefundenen toten Säuglings ermittelt, will die DNA des Kindes mit der von Wuppertaler Frauen vergleichen, um die Mutter ausfindig zu machen.

In diese Decke war der tote Säugling eingewickelt.In diese Decke war der tote Säugling eingewickelt.

Wie bereits berichtet, wurde am 20.03.2010 in einem Gebüsch am Aschweg in Wuppertal-Ronsdorf der Leichnam eines Neugeborenen aufgefunden. In der Zwischenzeit konnte die Ermittlungskommission mit Unterstützung des LKA NRW ein Profil der Kindesmutter erstellen. Zusätzlich wurde ein Gutachten darüber in Auftrag gegeben, in welchen Regionen sich die Kindesmutter während ihrer Schwangerschaft und in den Jahren davor überwiegend aufgehalten haben dürfte. Aufgrund dieser neuen Erkenntnisse werden in den nächsten Wochen sämtliche Wuppertaler Frauen, die dem erstellten Profil entsprechen, von der Kriminalpolizei vorgeladen und um Abgabe einer Speichelprobe gebeten, die dann mit der DNA des Säuglings verglichen wird. Die Bildzeitung berichtet, dass mehrere hundert Frauen um die Beteiligung an dem Test gebeten werden sollen.

Weiterhin unklar ist immer noch die Herkunft der pinkfarbenen Decke und des Schlüsselbundes. Mit den aufgefundenen Schlüsseln führt die Kriminalpolizei nunmehr Schließproben an in Frage kommenden Häusern durch und erhofft sich somit neue Erkenntnisse über deren Herkunft.

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Quelle: Polizei und Staatsanwaltschaft Wuppertal, Bild.de

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