Schülerinnen und Schüler aus Wuppertal belegen den achten Platz beim HISTORY-AWARD 2026

Erfolg für Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Elberfeld der Stadt Wuppertal beim HISTORY-AWARD 2026: Mit ihrem Beitrag „Trotzdem“ belegten sie beim Video-Wettbewerb des TV-Senders The HISTORY Channel den achten Platz

 

Das Thema des zum 14. Mal ausgeschriebenen Awards lautete „Sei ein Mensch!“. Die Schirmherrschaft übernahmen Marcel Reif und Melina Hoischen („Miss History“).

Bei der gestrigen Preisverleihung im Rahmen des DOK.fest München wurde die Platzierung in der Top 10 des HISTORY-AWARD von der hochkarätig besetzten Jury und von Moderatorin Nina Eichinger verkündet.

Schirmherr Marcel Reif in einer Video-Botschaft: „Die Beiträge der Schülerinnen und Schüler machen deutlich: ‚Sei ein Mensch!‘ ist kein Satz aus der Vergangenheit, sondern ein Auftrag für heute.“
München, 13. Mai 2026 – Erfolg für Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Elberfeld der Stadt Wuppertal beim HISTORY-AWARD 2026: Mit ihrem Beitrag „Trotzdem“ belegten sie beim Video-Wettbewerb des TV-Senders The HISTORY Channel den achten Platz. Das Thema des zum 14. Mal ausgeschriebenen Awards lautete „Sei ein Mensch!“ und rückte Menschlichkeit, Menschsein und Zusammenhalt in den Mittelpunkt. Die Schirmherrschaft übernahmen Marcel Reif und Influencerin Melina Hoischen („Miss History“).

Bei der Preisverleihung, die am gestrigen Dienstag im Rahmen des DOK.fest München in der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) stattfand, wurde die Platzierung in der Top 10 des HISTORY-AWARD von der hochkarätig besetzten Jury, der Schirmherrin Miss History und der Moderatorin Nina Eichinger verkündet. Die Gewinnerinnen und Gewinner des Video-Wettbewerbs wurden durch die Stimmen der Jury und durch ein Online-Voting ermittelt. Die ersten drei Plätze waren mit von Vodafone gestifteten Preisgeldern dotiert.

Stimmen aus der HISTORY-AWARD-Jury zum Wuppertaler Beitrag

„Der Kurzfilm ‚Trotzdem‘ vermittelt eine sehr wichtige und aktuelle Botschaft über den Umgang mit Ausgrenzung im Alltag, fehlende Zivilcourage und Menschlichkeit. Durch Inszenierung, Dialoge, Musik und den direkten Blick in die Kamera wird die moralische Entscheidung der Hauptfigur verständlich und eindrücklich erzählt. Besonders bedeutsam ist der Moment, in dem sie sagt: ‚Weil ich ein Mensch bin‘“, so Jury-Mitglied Maya Reichert (DOK.fest München / DOK.education) über den Beitrag aus Wuppertal.

Auch der Journalist und Medienunternehmer Helmut Markwort würdigte den Wuppertaler Film: „Der kurze Spielfilm überzeugt durch eine gute Dramaturgie und realistische Dialoge. Das Schauspiel der Schülerin des Berufskollegs Elberfeld trifft ins Herz. Der Film demonstriert zwei Alternativen im Umgang mit Ausgrenzung. ‚Wegsehen ist auch eine Entscheidung!‘, aber im Sinne der Menschlichkeit keine Option.“

Kathrin Palesch, Geschäftsführerin von Hearst Networks Germany bzw. des HISTORY Channels im deutschsprachigen Raum und ebenfalls Jury-Mitglied, zeigte sich beeindruckt vom Beitrag aus Wuppertal: „Ein klar erzählter und eindringlicher Film, der anhand einer alltäglichen aufgrund von Herkunft ausgrenzenden und verletzten Situation zeigt, wie entscheidend individuelle Haltung, Zivilcourage und Empathie ist – und dass Menschlichkeit auch ‚trotzdem‘ bewusst gewählt werden muss.“

Sanna Stibitz, Programmchefin des HISTORY Channels im deutschsprachigen Raum, hob beim Wuppertaler Beitrag die „starke darstellerische Leistung und ein überzeugendes Konzept“ hervor, „das ein Thema aufgreift, das für viele Menschen leider zum Alltag gehört: angegriffen und ausgegrenzt zu werden. Der Film verdeutlicht eindrucksvoll, dass sich Menschlichkeit nicht in einfachen Momenten zeigt, sondern gerade dann, wenn es schwierig wird. Er macht deutlich: Wir entscheiden jeden Tag – jeder Einzelne von uns trägt Verantwortung.“

Moderatorin Nina Eichinger ergänzte: „Sehr überzeugende und gute Hauptdarstellerinnen, durch die die ersten Szenen beklemmend realistisch sind und einen emotional abholen.“

Über den HISTORY-AWARD 2026 und das Motto „Sei ein Mensch!“

Das Thema des bereits zum 14. Mal vom HISTORY Channel ausgerichteten Awards knüpfte an die von Marcel Reif am 31. Januar 2024 im Deutschen Bundestag vermittelte Botschaft „Sei ein Mensch!“ an, mit der Reif bei einer Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus an Mitgefühl, Haltung und Verantwortungsbewusstsein appellierte. Im Rahmen des HISTORY-AWARD 2026 waren junge Menschen eingeladen, in eigenen Filmbeiträgen zu zeigen, was Menschlichkeit für sie bedeutet – im Alltag, in der Gemeinschaft und mit Blick auf Geschichte und Zukunft. 313 Schülerinnen und Schüler haben insgesamt 34 Filmprojekte für den HISTORY-AWARD 2026 ins Rennen geschickt. Mit den zahlreich eingereichten Arbeiten verzeichnete der HISTORY Channel in diesem Jahr eine besonders hohe Beteiligung.

„Wenn Jugendliche erkennen, dass sie selbst mit ihren Ideen, mit ihrem Mitgefühl oder eben auch mit Kreativität Geschichte schreiben können, dann entsteht Begeisterung. Und ich glaube, Motivation entsteht auch, wenn man merkt, meine Stimme zählt. Das ist beim HISTORY-AWARD der Fall. Die eingereichten Filme zeigen eindrucksvoll, dass junge Menschen Geschichte heute weitererzählen, hinterfragen und mit ihrer eigenen Perspektive mitgestalten“, so Schirmherrin Miss History zum diesjährigen Award.

Marcel Reif, der aus Termingründen bei der Preisverleihung in München nicht vor Ort sein konnte, unterstrich in einer Video-Botschaft die besondere Bedeutung des diesjährigen Mottos: „Die Beiträge der Schülerinnen und Schüler machen deutlich: ‚Sei ein Mensch!‘ ist kein Satz aus der Vergangenheit, sondern ein Auftrag für heute. Mich hat tief beeindruckt, wie die Schülerinnen und Schüler das Thema aufgegriffen haben – persönlich, kreativ und mit einer Klarheit, die zeigt: Menschlichkeit beginnt im eigenen Handeln. In den Videos wird ‚Sei ein Mensch!‘ lebendig. Sie machen deutlich, wie wichtig es ist, nicht wegzusehen, sondern füreinander einzustehen.“

Kathrin Palesch, Geschäftsführerin von Hearst Networks Germany, dankte bei der Veranstaltung in München allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des HISTORY-AWARD 2026 und würdigte ihre Arbeiten: „Beim HISTORY Channel ist es unser Anspruch, Geschichte immer wieder neu zugänglich zu machen. Die Projekte der Schülerinnen und Schüler zeigen eindrucksvoll, wie viel Kraft darin liegt, historische Themen aus eigenen Blickwinkeln zu erzählen und in die Gegenwart zu holen. Die Bandbreite der eingereichten Videos hat mich besonders beeindruckt: so viele unterschiedliche Ansätze, Ideen und Perspektiven – und alle mit großem Engagement und persönlichem Einsatz umgesetzt.“

Alle Filmbeiträge sind auf www.history-award.de abrufbar.

Über den HISTORY-AWARD

Der HISTORY-AWARD wird seit 2005 unter einem wechselnden Motto ausgeschrieben. Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen und Schularten sind dazu eingeladen, sich mit dem vorgegebenen Thema in unterschiedlicher Art und Weise auseinanderzusetzen. Wichtig ist eine erkennbar innovative, kreative und/oder analytische Herangehensweise an einen Aspekt, der mit dem Award-Thema in Zusammenhang steht. Das gewählte Thema soll daraufhin filmisch umgesetzt werden. Das zentrale Ziel des HISTORY-AWARD ist die Anerkennung von aktiver und kreativer Auseinandersetzung mit einem geschichtlichen und gesellschaftlichen Thema in Form eines Videobeitrags.

Nina Eichinger, die dem HISTORY-AWARD seit Jahren verbunden ist, verstärkte in diesem Jahr neben ihrer Rolle als Moderatorin der Preisverleihung die hochkarätig besetzte Jury des Wettbewerbs. Diese setzt sich aus unterschiedlichen Expertinnen und Experten zusammen, neben Nina Eichinger sind dies Maya Reichert (DOK.fest und DOK.education), Prof. Dr. Eva Stadler (Hochschule der Medien Stuttgart), Kathrin Palesch, Sanna Stibitz (beide Hearst Networks Germany), Niko Lamprecht (Verband der Geschichtslehrerinnen und -lehrer Deutschlands e.V.), Prof. Dr. Johannes Moser (LMU München), der Leiter des Referats für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München Florian Kraus, der Journalist und Medienunternehmer Helmut Markwort sowie der Historiker und Autor Dr. Sascha Priester.

Der HISTORY-AWARD wird unterstützt von GigaTV, dem TV-Angebot von Vodafone, dem Bildungsportal DOK.education, dem Jugendmagazin web and school sowie dem Bayerischen Jugendring (BJR) und wird empfohlen vom Verband der Geschichtslehrerinnen und -lehrer Deutschlands e.V. (VGD).

Weitere Informationen zum HISTORY-AWARD 2026 sind unter www.history-award.de, weitere Informationen zu The HISTORY Channel unter www.history.dewww.facebook.com/HISTORYdeutschlandwww.instagram.com/history_de sowie www.youtube.com/historyde zu finden.

Quelle: Hearst Networks Germany GmbH & Co. KG

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