12.04.2018

Wuppertal als Fahrradstadt: Radhaus wird auf den Weg gebracht

Das Radhaus soll eine hohe Gestaltungsqualität erhalten.

„Am neuen Döppersberg auf dem östlichen Platz soll bis zum kommenden Jahreswechsel ein Radhaus mit 150 Stellplätzen entstehen, welches am Hauptbahnhof gerade für Pendlerinnen und Pendler eine hochwertige Abstellmöglichkeit für ihre Räder bieten wird“, so Klaus Jürgen Reese, SPD-Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender der Begleitkommission Döppersberg.

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Entsprechend des Verwaltungsvorschlages soll das Radhaus schon wegen der exponierten Lage eine hohe Gestaltungsqualität erhalten. Der Planungsentwurf wurde vom Gebäudemanagement in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro HKS Architekten aus Aachen erstellt. Die Finanzierung der Baukosten in Höhe von 935.000 Euro wird aus den Rücklagen der Stellplatzumlage dargestellt. Im Finanzierungsvorschlag ist vorgesehen, dass die jährlichen Betriebskosten von 70.000 Euro durch die Einnahmen der Vermietungen sichergestellt werden.

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Kommentare

  1. trottel sagt:

    Ein Radhaus mit schlechter Anbindung zum falsch geplanten Radweg für knapp 1 Millionen € ist eine stadtplanerische Glanzleistung. Baulücken kosten halt. Das Radparken sollte unbedingt kostendeckend sein, also Tagesgebühr ca. 15€. Dann macht Radparken richtig Spaß.
    Es muss im HbfUmfeld übrigens noch ein Schilderwald gepflanzt werden: Rad abstellen verboten.

  2. Dominik Korthaus sagt:

    Nach welchem Modell sollen denn die Stellplätze vermietet werden? Bei 70‘000 EUR Kosten im Jahr sind das 5‘834 im Monat und knapp 195 EUR am Tag. Und das nur durchschnittlich gerechnet, ohne „schlechte“ Tage. Ganz zu schweigen davon, ob 150 Stellplätze überhaupt nötig sind bzw. es bei den veranschlagten 935‘000 EUR bleiben wird?

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