Bedingungen für eine zeitgemäße Arbeitszeitgestaltung

Dieses Thema wurde gestern von Dr. Anne Marit Wöhrmann von der BAuA aus Dortmund beim 127. Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquium der Bergischen Universität Wuppertal diskutiert.

Die Arbeitszeit ist ein Kernbereich der Arbeitsbedingungen mit direkter Auswirkung auf die Gesundheit der Beschäftigten. Die Arbeitszeit wird insbesondere durch die Belastungsmerkmale der Arbeitszeitdauer und Tageszeitlage (Schichtarbeit) sowie der Flexibilität, Vorhersehbarkeit und Planbarkeit bestimmt. Für die Arbeitszeitdauer und Arbeitszeitlage, Erholungszeitdauer und Erholungszeitlage (Pausen) sowie Ruhezeitdauer und Ruhezeitlage (Freizeit, Privatleben) liefert das Arbeitszeitgesetz konkrete Vorgaben für die betriebliche Arbeitszeitgestaltung.

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Frau Dr. Anne Marit Wöhrmann (BAuA, Dortmund) stellte gestern Ergebnisse des Arbeitszeitreports Deutschland 2016 in Wuppertal vor. ©ASER, Wuppertal

Zum Spannungsfeld zwischen der Arbeitszeit und der Gesundheit der Beschäftigten hat die BAuA jüngst den Arbeitszeitreport Deutschland 2016 herausgegeben, der zukünftig als Längsschnittstudie fortgeschrieben werden soll.

An der Abendveranstaltung im Institut ASER in Wuppertal-Vohwinkel beteiligten sich über 40 Fachleute. Neben den Fachleuten aus dem Bergischen Städtedreieck (Wuppertal, Solingen, Remscheid) nahmen Organisationsvertreter aus Aachen, Bottrop, Düsseldorf, Essen, Hagen, Hilden, Köln, München und Velbert am Kolloquium teil.

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