19.05.2026

Barrierefreiheit im Alltag gemeinsam in den Blick genommen

Stadtteilrundgang auf Einladung der SPD-Ratsfraktion

Auf Einladung der SPD-Ratsfraktion Wuppertal haben die SPD-Stadtverordneten Sedat Ugurman, Vorsitzender des Verkehrsausschusses, und Jannis Stergiopoulos, Mitglied im Ausschuss für Soziales, Gleichstellung und Inklusion sowie im Beirat der Menschen mit Behinderung, gemeinsam mit dem Verkehrsdezernenten der Stadt Wuppertal, Mitarbeitenden der Verkehrsverwaltung sowie Vertretern von WSW mobil einen Stadtteilrundgang zum Thema Barrierefreiheit durchgeführt.

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Der Rundgang fand bewusst sowohl zu Fuß als auch im Rollstuhl sowie unter Einbeziehung von Busfahrten statt. Ziel war es, konkrete Alltagserfahrungen mobilitätseingeschränkter Menschen unmittelbar nachvollziehbar zu machen und bestehende Hindernisse im öffentlichen Raum gemeinsam zu identifizieren.

Im Fokus standen insbesondere Fußgängerüberwege an Kreuzungs- und Ampelbereichen, die Barrierefreiheit von Gehwegen, die Ein- und Ausstiegssituation beim Busverkehr sowie der Zugang zu öffentlichen Toiletten für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.

Besonders eindrücklich wurde dabei deutlich, wie viele scheinbar kleine Hindernisse den Alltag erheblich erschweren können – gerade dann, wenn man gemeinsam mit Betroffenen unterwegs ist. Dazu zählen beispielsweise Kabelbrücken bei Veranstaltungen, breite Fugen im Pflaster, unzureichende Bordsteinabsenkungen oder Engstellen im öffentlichen Raum.

Sedat Ugurman erklärt: „Barrierefreiheit darf nicht nur am Schreibtisch geplant werden. Wer gemeinsam mit Betroffenen unterwegs ist, erkennt schnell, wo im Alltag ganz praktische Probleme bestehen. Genau diese Perspektive brauchen wir, um Wuppertal Schritt für Schritt barrierefreier zu machen.“

Auch Jannis Stergiopoulos betont die Bedeutung der direkten Erfahrung: „Viele Hindernisse fallen Menschen ohne Mobilitätseinschränkungen im Alltag oft gar nicht auf. Wenn man selbst auf einen Rollstuhl angewiesen ist, werden selbst kleine Unebenheiten, fehlende Bordsteinabsenkungen oder problematische Haltestellensituationen schnell zu echten Barrieren. Umso wichtiger ist es, dass Politik, Verwaltung und Verkehrsunternehmen gemeinsam hinschauen und konkrete Verbesserungen anstoßen.“

Die Vertreter der SPD-Ratsfraktion begrüßen ausdrücklich den konstruktiven Austausch mit Verwaltung und Verkehrsunternehmen. Ziel müsse es sein, Barrierefreiheit konsequent als Querschnittsaufgabe mitzudenken und praktische Verbesserungen dort umzusetzen, wo sie den Menschen im Alltag konkret helfen. Wuppertal solle für alle Bürgerinnen und Bürger möglichst selbstbestimmte Teilhabe und Mobilität ohne unnötige Hürden ermöglichen.

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