GRÜNE: Solidarität mit dem Schauspielhaus!

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN spricht sich gegen die Pläne der Stadtspitze aus, den Etat des Schauspielhauses weiter drastisch zu kürzen.

„Die Stadtspitze hat erneut hinter verschlossenen Türen getagt und will nun die Wuppertaler Theaterlandschaft auf ein unbedeutendes Maß reduzieren“, so Martin Möller, Mitglied für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kulturausschuss und im Aufsichtsrat der Wuppertaler Bühnen. „Dabei macht nur ein vielfältiges Kulturangebot unsere Stadt attraktiv. Neben Tanztheater, Sinfonieorchester, Oper und Freier Kultur  ist die Schauspielsparte unverzichtbar.

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Seit Jahren muss das Theater mit immer weniger Geld auskommen und hat es trotzdem geschafft, den Bühnenbetrieb mit zahlreichen Inszenierungen erfolgreich aufrechtzuerhalten. Gerade die zeitgenössischen Stücke spiegeln mit kritischem Blick den Zustand unser Gesellschaft wider und erfüllen damit ihren gesellschaftspolitischen Auftrag. Mit den jetzt geplanten weiteren Kürzungen und Streichungen von Stellen stellt sich die Stadtspitze ein Armutszeugnis aus. Bis zur Eröffnung der neuen kleinen Bühne im Historischen Zentrum wird dem Schauspiel die Luft abgeschnürt.“

„Schlimm genug, dass das Schauspielhaus als Standort für das Theater angeblich nicht zu retten ist“, ergänzt Nadja Shafik, stellv. Mitglied im Kulturausschuss und eine der Erstunterzeichnerinnen des Protestbriefes „Retten wir das Wuppertaler Schauspiel“.  „Mit dem Spardiktat wird das vielfältige Kulturangebot in einer Dimension beschnitten, die von völliger Hilflosigkeit der Verantwortlichen zeugt. Beweis einer verfehlten Kulturpolitik ist auch der Umgang mit den jetzigen Intendanten von Schauspielhaus und Oper, von Treskow und Weigand.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN erklären sich solidarisch mit den Mitgliedern der Schauspielensembles und den MitarbeiterInnen im Kulturbereich und fordern von Stadtspitze, CDU und SPD, auf die einschneidenden Sparmaßnahmen zu verzichten.“

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