Städtische Kürzungspolitik zeigt Auswirkungen bei den Wuppertaler Bühnen

Das Ende des Sprechtheaters ist in Sicht. Die vom Rat der Stadt in großer Mehrheit beschlossenen Haushaltssanierungskonzepte mussten zwangsläufig zu einer Entlassung von künstlerischen und technischen MitarbeiterInne führen.

Wohlweislich wurde das aber verschwiegen und der Kämmerer bestreitet immer noch, dass die Schauspielsparte aufgegeben wird. Die Ratsfraktion DIE LINKE kritisierte in den vergangenen Jahren immer wieder, dass Kürzungen die Existenz des SprecherInnenensembles weiter bedrohen und verweigerte den Kürzungsplänen ihre Zustimmung.

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Der kulturpolitische Sprecher der Ratsfraktion DIE LINKE, Bernhard Sander, bemerkt: „Es kann nicht sein, dass der Rat der Stadt die Entscheidungen der Verwaltung in Sachen Theater aus der Presse erfährt. Denn diese grundsätzliche politische Richtungsänderung wurde weder in Rat noch im zuständigen Kulturausschuss vorgestellt geschweige diskutiert. Statt die begonnene Öffnung zur Stadtgesellschaft fortzusetzen, verordnet der zuständige Dezernent den Rückzug auf die Insider-Szene. Am Ende droht das völlige Aus. Der zuständige Dezernent Nocke kann für seine Entscheidungen nur fachfremde Erwägungen  anbringen. Er exekutiert damit nicht demokratischen Willen. Diese Verselbständigung der Verwaltung prägt zunehmend den Stil unter OB Jung.“

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