14.03.2023

Galeria Kaufhof Wuppertal vor dem Aus

Eine solche Unternehmensausrichtung der Signa Holding geht gnadenlos zu Lasten der Kolleginnen und Kollegen der Unternehmensgruppe.

Die Ankündigung, dass auch Galeria Kaufhof in Wuppertal im Januar 2024 schließen soll, ist nach Ansicht von Servet Köksal, stellvertretender SPD-Ratsfraktionsvorsitzender, „ein herber Schlag für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für die Elberfelder Innenstadt und für die gesamte Stadt.“ Servet Köksal führt aus: „Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat erklärt, dass sie auch bei diesem Insolvenzverfahren um jeden Arbeitsplatz kämpfen wird. Dabei werden wir ver.di unterstützen, gerade mit Blick darauf, dass die Wuppertaler Filiale der Galeria Kaufhof in exponierter Lage ein echtes Alleinstellungsmerkmal hat.“

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Soufian Goudi, Sprecher der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Elberfeld, führt weiter aus: „Wenn alle Bemühungen um den Erhalt des Standortes Wuppertal, und ich meine alle Bemühungen, nicht erfolgreich sein werden, muss die Ausrichtung des Innenstadtentwicklungskonzeptes (ISEK) für Elberfeld auf die Tagesordnung. Bei allen durch das Konzernmanagement verursachten Fehlentscheidungen ist Galeria Kaufhof einer der wichtigsten Bestandteile des Einzelhandels in Elberfeld.“

„Die Befürchtung, dass René Benko mit seiner Signa Holding allein den Blick auf die Immobilien von Galeria Karstadt Kaufhof gerichtet hat, ist jetzt mit allen Folgen bestätigt. Eine solche Unternehmensausrichtung geht gnadenlos zu Lasten der Kolleginnen und Kollegen der Unternehmensgruppe. Ein solches Gebaren von vermeintlichen Investoren ist nicht zu Unrecht mit einer Heuschreckenplage verglichen worden. Davon unabhängig müssen durch die Verwaltung beeinflussbare und vermeidbare Attraktivitätsverluste in den Innenstädten beendet werden. Hierzu zählt unter anderem die Koordinierung von Baumaßnahmen, um die Belastung für den Einzelhandel und die Besucher:innen zu reduzieren sowie ein engerer Dialog und eine bessere Info- und Öffentlichkeitsarbeit“, so der stellvertretende SPD-Ratsfraktionsvorsitzende abschließend.

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Kommentare

  1. Sommer sagt:

    Was macht der OB, Hr. Schneidewind? Bisher hört man von ihm nur, dass die Innenstadt von Autos befreit werden muss, da würde das konzeptionell passen. Ich hoffe, dass ich mich irre und wir von ihm noch etwas zum Thema, vir der Umsetzung, hören werden.

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