Arisierung in Wuppertal

Historischer Stadtspaziergang mit Dr. Stephan Stracke

In einer ersten Phase der Arisierung (bis 1938) wurde die wirtschaftliche Ausschaltung der Juden durch aggressive Boykottkampagnen forciert. Geschäftsaufgaben oder Übernahmen sind die Folge. Viele der Betroffenen versuchten in dieser Zeit Deutschland zu verlassen, mussten ihr Geschäft und ihre Warenlager unter Wert verkaufen und wurden durch die sogenannte Reichsfluchtsteuer und Zollbestimmungen noch erheblich zur Kasse gebeten.

In der zweiten Phase ab April 1938 wurde die „Arisierung von oben“ durch die Industrie und Handelskammer planmäßig durchgeführt. Die Wuppertaler „Ostjuden“ wurden einfach durch „Abschiebung“ nach Polen im Oktober 1938 enteignet. In der Reichspogromnacht wurden zahlreiche jüdische Geschäfte und Privatwohnungen beschädigt und geplündert. Über hundert Wuppertaler Juden wurden nach Dachau und Sachsenhausen verschleppt.

Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Eintritt: 5.00 EUR

Ort: Treffpunkt vor der IHK, Heinrich-Kamp-Platz 2, 42103 Wuppertal

Zeit: Freitag, 20. April, 17:00 Uhr

Weitere Informationen finden Sie hier

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