04.06.2026

ADFC-Erkundungstour „Talachsenradweg Wuppertal“

Die Stadtverwaltung wurde schon 2020 von der Politik beauftragt, die Radwegeführung parallel zur B 7 detailliert zu planen. Nach sechs Jahren sind nur Teile dieser Planung in die Wirklichkeit umgesetzt worden.

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Zwischen Barmen und Elberfeld gibt es bisher außer der Nordbahntrasse keine für den Radverkehr nutzbare attraktive Verbindung. Als zentrales Projekt weist daher auch der Radverkehrsplan die Schaffung eines Talachsenradweges aus.
Nach sechs Jahren sind weiter nur Teile dieser Planung in die Wirklichkeit umgesetzt worden. Wir wollen deshalb ausprobieren, wie praxistauglich die jetzige Situation ist, wo dringend Handlungsbedarf besteht und auf welchen Strecken Fahrradstraßen eingerichtet werden sollten, damit das Radverkehrskonzept der Stadt Wuppertal glaubwürdig bleiben kann.
Zunächst geht die Fahrt vom Platz Am Kolk in Elberfeld Richtung Osten bis zum Bahnhof Oberbarmen, dann zurück Richtung Westen. Je nach zeitlichen Möglichkeiten und Interessen kann die Fahrt bis zur Endstation Schwebebahn in Vohwinkel gehen.

TourGuides: Reinhold Weber / Peter Ritter

Start: Sa. 13. Juni 2026 11:00 – 15:00, Platz am Kolk, 42103 Wuppertal

Strecke: 25 km, 100 Hm

Kategorie: einfach

 

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Kommentare

  1. Susanne Zweig sagt:

    Der „Talachsenradweg“ ist als Projekt des ADFC schon um einiges älter als 2020. Auf die Schnelle gefunden habe ich nur:
    njuuz.de/home/politik/fahrrad-klimatest-licht-und-schatten-in-wuppertal/
    mit:
    „- Ausbau des durchgehenden Talachsenradwegs an der Junioruni“ von Klaus Lang am 19.2.2015
    Da die Wittensteinstraße (aus mir unbekannten Gründen) nicht in Frage kommt und die B7 politisch nicht durchsetzbar scheint, bleibt nur das Gemurkse am Hardtufer.
    Wenn zwei Radfahrer gleichzeitig am Platz am Kolk losfahren, und einer den „Talachsenradweg“ und der andere die Nordbahntrasse nimmt, wette ich, dass (trotz Anfahrt zum bzw. vom Trassenzugang) der zweite früher in Oberbarmen ankommt. Allein damit ist die Funktion des „Talachsenradwegs“ als 2. Hauptachse des Radverkehrs in West-Ost-Richtung schon stark in Frage gestellt.
    Politisch verträglich, aber radverkehrstechnisch allenfalls für die Kurzstrecke nützlich.

  2. N. Bernhardt sagt:

    Uli: Seit wann entspricht Flickwerk überhaupt einem Standard?

    Mit dem Radverkehrskonzept wurde lediglich jeder alternativer Vorschlag pauschal abgelehnt („Radabwehrkonzept“). Popupradweg auf der B7? Nie nicht! Geht nicht! Würde zu Staus und sonstwas führen! Tempo 30 auf der B7 (auch) aus Lärmschutzerwägungen? Bitte bringen Sie Ihre Anregung doch separat bei der nächsten Lärmaktionsrunde vor. Daß Tempolimits sowohl dem gesetzlich verpflichtende(!) Lärmschutz, als auch der Verkehrssicherheit dient – wer kann das schon wissen?

  3. Uli Schmidt sagt:

    Es ist weniger gemacht wurden als zu erwarten gewesen wäre.. Selbst das was gemacht wurde entspricht keineswegs einem guten Standard. Es ist kaum zu glauben das es eine Fortschreibung des Radverkehrskonzeptes gab. Schon das erste war wohl eher nicht an die Öffentlichkeit gelangt. Hauptsache der BUGA Radwegering wird dann bis 2031 fertig 😉

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