Wiedener Kreuz: Grüne fordern Berücksichtigung der Landwirtschaft
Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen begrüßt, dass die Stadtverwaltung eine zeitnahe Übergangslösung gefunden hat, um den Verkehrsfluss aus der Bahnstraße und der Düsseldorfer Straße wieder zu er möglichen.
Dennoch warnen die Grünen davor, dass die aktuelle Situation insbesondere für die lokale Landwirtschaft kritisch bleibt.
Timo Schmidt, verkehrspolitischer Sprecher:
„Eine dauerhafte oder stark eingeschränkte Behinderung des Verkehrs am Wiedener Kreuz führt zu erheblichen Einschränkungen wie Staus, vor denen auch die Stadt warnt und dazu rät, den Bereich zu meiden. Die ÖPNV-Nutzerinnen leiden besonders unter Umleitungen, Verspätungen und Ausfällen auf mehreren Buslinien. Auch die Landwirtschaft ist von den Einschränkungen betroffen. Wir fordern die Stadt Wuppertal und die Stadtwerke dazu auf, in engem Dialog mit den betroffenen Landwirten eine Lösung zu finden, die eine reibungslose Ernteperiode garantiert und gleichzeitig die Sicherheit am einsturzgefährdeten Gebäude gewährleistet.“
Ulrich T. Christenn, Fraktionsvorsitzender und umweltpolitischer Sprecher:
„Die Landwirte haben sich an unsere Fraktion gewandt. Angesichts der bevorstehenden Getreideernte im nächsten Monat ist die vollständige Passierbarkeit des Knotens in alle Richtungen essenziell. Da große Erntefahrzeuge aufgrund ihrer Dimensionen keine Ausweichmöglichkeiten über kleinere Nebenstraßen haben, ist das Wiedener Kreuz eine unverzichtbare Versorgungsroute. Die die Landwirtschaft leidet bereits massiv unter den Folgen des Klimawandels. Zunehmende Dürreperioden und extreme Starkregenereignisse – wie sie im Fall der Unterspülung am Wiedener Kreuz eine Rolle spielten – machen den Betrieb der Höfe immer riskanter und weniger lukrativ. Zusätzliche bürokratische Hürden oder logistische Blockaden dürfen die Betriebe nicht weiter belasten.
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