Stadt setzt Eigentümer Frist: Konzept für Problemhaus am Wiedener Kreuz bis 10. Juni gefordert
Symbolfoto: (KI) C.OtteZuvor hatten unabhängige Gutachter den Untergrund rund um das Gebäude untersucht. Das Ergebnis: Die öffentlichen Straßen und Gehwege sind stabil, Hinweise auf Unterspülungen wurden nicht gefunden. Damit bestätigen die Experten frühere Untersuchungen der Wuppertaler Stadtwerke. Diese hatten bereits ausgeschlossen, dass beschädigte Wasserleitungen oder Kanäle für die Probleme am Gebäude verantwortlich sind.
Nach Angaben der Stadt läuft derzeit eine gesetzlich vorgeschriebene Anhörungsfrist. Sie gibt dem Eigentümer letztmalig die Möglichkeit, ein tragfähiges Konzept zum Erhalt des Hauses vorzulegen. Die Frist endet am 10. Juni 2026.
Die Verwaltung betont, dass sie jederzeit gesprächsbereit gewesen sei und dies auch weiterhin bleibe. Nun liege die Verantwortung für die nächsten Schritte jedoch beim Eigentümer.
Für die Verkehrsteilnehmer bleibt die Situation am Wiedener Kreuz derweil angespannt. Seit dem 26. Mai regelt eine Baustellenampel den Verkehr. Nach Angaben der Stadt arbeitet die Ampelanlage bereits an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit und schöpft die zulässigen Wartezeiten vollständig aus.
Autofahrer müssen deshalb weiterhin mit erheblichen Verzögerungen rechnen. Die Stadt empfiehlt, den Bereich nach Möglichkeit großräumig zu umfahren, bis eine endgültige Lösung gefunden ist.
Textquelle: Stadt Wuppertal
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