Kind erfasst – Unfallflucht auf der Saarbrücker Straße!

Veröffentlichung eines Polizeiberichtes "POL W: W Polizei sucht Zeugen nach Verkehrsunfallflucht"- vom 20.07.2026 – 11:50

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Am Freitagnachmittag (17.07.2026, 17:15 Uhr) flüchtete eine bislang unbekannte Pkw-Fahrerin, nachdem sie auf der Saarbrücker Straße mit einem Kind (9) kollidierte.

Das Mädchen überquerte mit ihrem 12-jährigen Bruder die Straße. Nachdem sie zwischen zwei parkenden Pkw ein stückweit auf die Fahrbahn trat, fuhr ihr von links ein grüner VW über den Fuß und touchierte ihre Knie. Anschließend stieg eine Frau aus und erkundigte sich nach dem Befinden des Kindes. Danach stieg sie wieder ein und flüchtete in Richtung Heckinghauser Straße.

Die Frau ist circa 170 cm bis 180 cm groß, hatte zur Unfallzeit dunkelblonde Haare und trug ein rotes Oberteil. Sie ist circa 40 bis 50 Jahre alt und hat eine kräftige Statur.

Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Angaben zu der flüchtigen Person machen können, sich bei der Polizei unter 0202/284-0 zu melden.


Wenn die Angaben stimmen, hat die Pkw-Fahrerin den gleichen Fehler gemacht, der immer wieder bei Unfällen mit Kindern passiert und dann zu dem Tatbestand der Unfallflucht führt. Sie vertraute auf die Angaben der Kinder. Aber hier ist äußere Vorsicht geboten.

Für ein Kind ist ein Unfall immer ein traumatisches Ereignis. Es ist verunsichert, gibt sich die Schuld und hat eigentlich nur einen Wunsch, aus dieser Situation heraus und in die Obhut und die Geborgenheit der Eltern zukommen. Es möchte nur weg von diesem Ort, diesen Menschen, der unbekannten Situation und der Schuld, die es sich selber gibt. Aus diesem Grund redet es sich ein, dass alles nicht so schlimm ist und wieder gut wird, wenn es nur bei seinen Eltern ist. Es sagt zu seinem eigenen Schutz die Unwahrheit.

Ein Erwachsener darf sich auf die Aussage eines Kindes in dieser Ausnahme-Situation nicht verlassen!

Er oder sie sollten, falls greifbar, die Erziehungsberechtigten, auf alle Fälle aber die Polizei und den Rettungsdienst informieren! Sonst macht er sich der unterlassenen Hilfeleistung und der Unfallflucht schuldig.


Wir wünschen dem verletzten Kind alles Gute und eine baldige Genesung.

Alle anderen beteiligten Personen mögen den Unfall gut verkraften.


V. i. S. d. P.:
Wolfhard Winkelströter
Mitglied Fuss e.V. Ortsgruppe Wuppertal

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Erreichen Sie einen Ansprechpartner vor Ort über den Ortsverband des Fuss e.V. Wuppertal.
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Kommentare

  1. Susanne Zweig sagt:

    Vor allem sollte man beachten, dass sich es sich bei dem mit anrührender Kinderpsychologie angereicherten Warnhinweis um eine Mischung aus abgeschriebenem Polizeibericht und Privatmeinung handelt.

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