Kaltes Wetter zeigt Weg zur Wärmepumpe

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale rät, jetzt einen Blick auf die Temperatur der Heizung zu werfen.

Die aktuellen kalten Tage bieten eine ideale Gelegenheit, um eine erste schnelle Einschätzung zu einer möglichen Wärmepumpe zu gewinnen.  Wer bei Außentemperaturen um den Gefrierpunkt oder knapp darunter mit höchstens 50 Grad Heizkörpertemperatur auskommt, für den wäre die Umstellung auf eine Wärmepumpe unproblematisch. Diese Temperatur schaffen praktisch alle Wärmepumpenmodelle inklusive einer Reserve, wenn es noch etwas kälter wird. An extrem kalten Tagen wird ohnehin elektrisch zugeheizt.

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Ein weiterer Vorteil einer niedrigen Heizkörpertemperatur ist ein geringer Stromverbrauch einer Wärmepumpe. Denn deren Stromhunger hängt davon ab, wie stark sie die Temperatur anheben muss. Günstig sind auch diesbezüglich Heizungssysteme mit einer Vorlauftemperatur von unter 50 Grad Celsius bei diesem Wetter. Die Vorlauftemperatur wird je nach Heizungsmodell direkt am Kessel angezeigt oder kann im Menü der Heizungssteuerung abgefragt werden. Und selbst wenn der Wert oberhalb von 50 °C liegen sollte, keine Panik: Das aktuelle Wetter eignet sich sehr gut, um an de Steuerung die Heizkurve versuchsweise auf niedrigere Temperaturen einzustellen. Wenn in den kommenden Tagen niemand friert, war die Temperatur zuvor wahrscheinlich zu hoch eingestellt. Wer sich hier unsicher fühlt, kann von einem Heizungsbauer oder einem versierter Techniker sicher Hilfe bekommen

Natürlich sind das nur ganz grobe Orientierungen: Beim Ablesen der Temperatur wäre auch zu berücksichtigen, ob der Brenner gerade läuft und ob momentan warmes Wasser erzeugt wird. Die hier dargestellte Methode liefert jedoch rasch einen ersten Eindruck. Um sicher zu gehen, können von Planern detaillierte Berechnungen durchführen werden bis hin zu Vorschlägen für den Tausch einzelner Heizkörper.

Wer hierzu Fragen hat oder wissen möchte, wie man anhand der Gaszählerstände an diesen kalten Tagen die Größe eine Wärmepumpe abschätzt, der kann sich bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale in Wuppertal erkundigen unter 0202 693 758-06 oder wuppertal.energie@verbraucherzentrale.nrw

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