19.10.2026evangelisch wuppertal
Im Lokalfunk stark vertreten
Thomas Kroemer vertritt die Evangelische Kirche seit mehr als 30 Jahren bei Radio Wuppertal. Nun wurde der emeritierte Pfarrer aus Wichlinghausen auch als Vorsitzender des NRW-Lokalfunk-Verbands bestätigt.

Thomas Kroemer vertritt die Evangelische Kirche seit mehr als 30 Jahren bei Radio Wuppertal. Nun wurde der emeritierte Pfarrer aus Wichlinghausen auch als Vorsitzender des NRW-Lokalfunk-Verbands bestätigt.
Der Verband Lokaler Rundfunk in NRW e.V. (VLR) hat seinen Vorstand bestätigt. Vorsitzender bleibt der emeritierte Pfarrer Thomas Kroemer, der früher in Wuppertal-Wichlinghausen tätig war. Neu im Vorstand ist Dr. Gerhard Jahn, Vorsitzender der Veranstaltergemeinschaft Radio Duisburg. Ausgeschieden ist Martin Kasprzik, der dem Gremium 15 Jahre angehörte.
Kroemer vertritt die Evangelische Kirche bereits seit mehr als 30 Jahren in der Veranstaltergemeinschaft von Radio Wuppertal. Auch dort wurde er in diesem Frühjahr als Vorsitzender bestätigt. „Der Lokalfunk steht vor großen Herausforderungen und befindet sich mitten in einer Systemreform“, erklärt der Theologe. „Das ist ein anspruchsvoller Prozess, bietet aber auch die Chance, den Lokalfunk zukunftsfähig aufzustellen.“
Kirche gestaltet Radioprogramm mit
Die Evangelische Kirche hat mit ihrem Kirchenmagazin „Himmel und Erde“ einen festen Platz im NRW-Lokalfunk. Die Sendung läuft sonntags von 8 bis 9 Uhr und wird von der Katholischen Kirche im Privatfunk und dem Rundfunkreferat der Evangelischen Kirche im Rheinland verantwortet.
In Wuppertal gibt es eine Besonderheit, denn einmal im Monat stehen lokale Themen im Mittelpunkt. Dafür gestaltet die Kirche in eigener Verantwortung Nachrichten und Beiträge – in enger Zusammenarbeit mit der Redaktion von Radio Wuppertal. Die Themen spiegeln die vielfältige Arbeit der evangelischen und katholischen Kirche wider: von sozialen und spirituellen Gemeindeprojekten über Seelsorge im Gefängnis bis hin zur Flüchtlingshilfe und zum Religionsunterricht. Das Kirchenmagazin „Himmel und Erde“ gibt es auch als Podcast bei Radio Wuppertal.
Lokalen Rundfunk zukunftsfähig machen

Der neue VLR-Vorstand hinten v.l.n.r. Elisabeth Mayers-Beecks, Thomas Kroemer, Elvis Katticaren, Dr. Gerhard Jahn, Norbert Sperling, Matthias Schlettert, vorn v.l.n.r. Roman Weber, Prof. Dr. Rainer Lotzien, Ralf Steindorf
Der Verband Lokaler Rundfunk in Nordrhein-Westfalen e.V. (VLR) vertritt die Interessen der Veranstaltergemeinschaften im nordrhein-westfälischen Lokalfunk. Sie sind gemäß Landesmediengesetz NRW für die inhaltliche und programmliche Gestaltung des privaten lokalen Rundfunks in NRW verantwortlich. Ihre Mitglieder arbeiten ehrenamtlich.
Die Systemreform des Lokalfunks NRW startete im Frühjahr 2026. Auf einer Konferenz des NRW-Lokalfunks in Dortmund fiel Ende Mai 2026 der Startschuss für die umfangreiche Veränderung. Sie hat das Ziel, die Leistungsfähigkeit des gesamten Lokalradio-Verbunds nachhaltig zu stärken, Verantwortlichkeiten klarer zu ordnen, Mehrfacharbeiten zu reduzieren und zentrale Zukunftsaufgaben schneller, effizienter und mit höherer fachlicher Verbindlichkeit umzusetzen.
Text und Fotos: Verband Lokaler Rundfunk in NRW/Timo Naumann
Redaktion: Sabine Damaschke
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