22.04.2026evangelisch wuppertal
Wuppertaler Weihnachtssingen wächst
Das Weihnachtssingen im Wuppertaler Stadion wird 2026 deutlich größer: Mit der Erweiterung auf Nord- und Südtribüne sollen rund 9.000 Menschen am 20. Dezember 2026 dabei sein können.

Mitglieder der Veranstaltergemeinschaft freuen sich auf das neue weihnachtliche Stadionsingen 2026.
Das Weihnachtssingen im Wuppertaler Stadion wird 2026 deutlich größer: Mit der Erweiterung auf Nord- und Südtribüne sollen rund 9.000 Menschen am 20. Dezember 2026 dabei sein können.
Rund 5.000 Menschen aller Generationen, Kulturen und Religionen die gemeinsam Weihnachtslieder singen, eine Oberbürgermeisterin, die die Weihnachtsgeschichte liest und ein evangelischer Pfarrer, der dazu eine Kurzpredigt von 90 Sekunden vorträgt: Das Weihnachtssingen im Wuppertaler Stadion 2025 war ein voller Erfolg und überstieg das Angebot bei weitem.
Jetzt zieht die Veranstaltergemeinschaft Bilanz: Die erzielten Spenden werden an die Vereinte Evangelische Mission (VEM) und die Stiftung Kindertal übergeben, und das Stadionsingen 2026 wird noch größer. Neben der Haupttribüne wird es nun auch auf der Nord- und Südtribüne Plätze geben, so dass insgesamt rund 9.000 Menschen dabei sein können. Der nächste Termin steht bereits fest: Sonntag, 20. Dezember 2026 mit Weihnachtsmarktöffnung ab 15 Uhr und dem Start des Stadionsingens ab 16.30 Uhr.
Ein Bündnis für Wuppertal
Getragen wird die Veranstaltung von einem breiten stadtgesellschaftlichen Bündnis: Wuppertaler Sportverein (WSV), Evangelischer Kirchenkreis Wuppertal, Vereinte Evangelische Mission (VEM), die katholische Citykirche Wuppertal und Stadtsparkasse Wuppertal ziehen gemeinsam an einem Strang. Die Karten für die Haupttribüne sind bereits ausverkauft.
Wer noch dabei sein möchte, kann ab sofort Stehplatzkarten für Nord- und Südtribüne zum Preis von 6 Euro über die WSV-Website und in der Geschäftsstelle erwerben.
Singen verbindet – über alle Grenzen hinweg
Dass das Stadionsingen weit mehr ist als ein Konzert, betont der evangelische Superintendent Jochen Denker. „Menschen aus allen sozialen Schichten und unterschiedlicher Herkunft trafen sich hier, um im Singen eine Gemeinschaft zu werden. Das Singen synchronisiert uns miteinander und das ist eine zutiefst friedensstiftende Sache.“

Pfarrer Jochen Denker hat beim Stadionsingen 2026 die 90-Minuten-Predigt gehalten.
Auch die VEM sieht in der Veranstaltung ein starkes Zeichen. Die Musik sei eine verbindende Kraft über alle kulturellen Differenzen hinweg, ergänzte die Regionalleiterin Deutschland der VEM, Marie-Anne Halim. „Es braucht solche Angebote in einer Stadt wie Wuppertal, die von großer kultureller Differenz geprägt ist.“ Dabei sei es besonders schön, dass das tausendstimmige Singevent mit einer Spendenaktion weit über Wuppertals Grenzen hinauswirke.
Gemeinsam singen, gemeinsam helfen
Die Tickets für 2025 beinhalteten eine Spende von jeweils 50 Cent an die Wuppertaler Stiftung „Kindertal“ und das Projekt „Einfach Kind sein“ der VEM im Ostkongo. Jeweils 2.199,50 Euro konnten an „Kindertal“ und an eine Mitgliedskirche der internationalen evangelischen Organisation überwiesen werden, die Kinder in dem von Krieg und Gewalt geprägten Land mit warmen Mahlzeiten versorgt, ihnen täglichen Schulunterricht sowie medizinische und psychologische Betreuung anbietet.
Die Spendenaktion wird es auch für das Stadionsingen 2026 geben, wie Jürgen Harmke vom WSV ankündigte. Nun soll jeweils ein Euro an die beiden Projekte gehen, da auch die Ticketpreise aufgrund des Mehraufwandes für die Technik erhöht wurden. Die Veranstaltergemeinschaft rechnet damit, die Spendensumme in diesem Jahr mehr als zu verdoppeln.
Vielfalt mit Weihnachtsmarkt und Liedgut
Auch der Weihnachtsmarkt, der zahlreiche Besucher:innen schon vor dem Event auf den Stadionvorplatz lockte, soll laut Stefan Kühn vom Organisationsteam größer werden. „Wir möchten mehr Buden vorhalten, die Waffeln, Würstchen, Glühwein und kalte Getränke anbieten, damit sich möglichst viele Besucher:innen stärken können, ohne dafür lange anstehen zu müssen.“
Das rund 90 Minuten umfassende Programm des Stadionsingens soll neben bekannten kirchlichen Weihnachtsliedern wieder moderne, internationale Weihnachtsschlager beinhalten. Um die muskalische Gestaltung kümmern sich erneut der Chor der Antoniusmusik und der Gospelchor „New City Voices“. Auch die Weihnachtsgeschichte und eine Kurzpredigt gehören zum Programm.
Text und Foto: Sabine Damaschke
Auf dem Foto sind zu sehen: Sigrid Lesser und Stefan Kühn vom WSV, Marie-Anne Halim und Jörg Spitzer von der VEM (untere Reihe, v.l.) sowie Jan Wacker von der Katholischen Citykirche, Superintendent Jochen Denker und Jürgen Harmke vom WSV (obere Reihe v.l.)
Weiter mit:
Kommentare
Neuen Kommentar verfassen