Fürs Klima spenden?

Verbraucherzentrale NRW klärt wichtige Fragen rund um CO2-Kompensation und freiwillige Zahlungen

 

 

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Trotz vielfältiger Krisen bleibt der Schutz von Umwelt und Klima für viele Menschen ein wichtiges Thema.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, für Klimaschutz zu spenden oder die eigenen CO2-Emissionen zu kompensieren sagt Beraterin Petra Götz von der Verbraucherzentrale NRW in Wuppertal und beantwortet die wichtigsten Fragen.

 

  • Warum sind finanzielle Beiträge für Klimaschutz sinnvoll?
    Während 76 Prozent des gesamten Spendenaufkommens in Deutschland im Jahr 2022 auf die humanitäre Hilfe entfielen, kamen dem gesamten Bereich Natur- und Umweltschutz nur 3,4 Prozent zugute. Bisher wird nur wenig fürs Klima gespendet. Dabei ist Klimaschutz als präventive Maßnahme wichtig – durch ihn kann zukünftigen humanitären Notlagen durch Dürren, Fluten und Brände vorgebeugt werden.
  • Oft ist von „CO2-Kompensation” die Rede. Was bedeutet das?
    Die Kompensation unterscheidet sich von einer einfachen Spende vor allem durch den Anspruch, dass eine bestimmte Menge CO2 zu 100 Prozent durch Zahlungen an ein Klimaschutzprojekt ausgeglichen wird. Dafür müssen strenge Qualitätsmaßstäbe eingehalten werden – etwa müssen die Berechnungsgrundlagen zuverlässig sein und CO2-Einsparungen dürfen nicht doppelt gezählt werden.
  • Wie kann man CO2-Emissionen seines Urlaubsflugs ausgleichen?
    Flüge sind in jedem Fall klimaschädlich. Daher gilt es zunächst zu prüfen, ob alternative Reisemöglichkeiten – zum Beispiel per Zug, Bus oder im voll besetzen Auto – denkbar sind. Lässt sich ein Flug nicht vermeiden, so bieten gemeinnützige Klimaschutzorganisation gute Möglichkeiten, die entstehenden Emissionen durch einen freiwilligen finanziellen Beitrag auszugleichen.
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