07.11.2026Claudia Otte
BUGA 2031: Gutachter erwarten erhebliche Folgen für Natur und Tierwelt
Foto: C.OtteWas die Gutachten feststellen:
Für die Seilbahn sollen auf der Königshöhe rund 4.850 Quadratmeter Gehölze entfernt werden. Weitere 4.400 Quadratmeter Gehölzflächen im Zoo sind von Veränderungen betroffen.
Für die rund 846 Meter lange Hängebrücke müssten etwa zwei Hektar Wald dauerhaft weichen.
Betroffen sind auch Lebensräume von Spechten, Greifvögeln, Waldkäuzen, Fledermäusen und Amphibien. Die Gutachter warnen vor dem Verlust von Brutplätzen, Nahrungsflächen und Rückzugsorten.
Durch Lärm, Licht, Bauarbeiten und steigende Besucherzahlen könnten empfindliche Tierarten langfristig verdrängt werden.
Die Gutachten bewerten die Auswirkungen auf Natur und Landschaft als erheblich, halten sie durch Schutzmaßnahmen und ökologische Ausgleichsflächen jedoch für bewältigbar. Rund 10,8 Hektar sind für Aufforstung und ökologische Aufwertung vorgesehen.
Unsere Meinung:
Wir finden diese Entwicklung erschreckend. Hier geht es nicht um ein paar Bäume, sondern um gewachsene Waldgebiete und wertvolle Lebensräume.
Ein alter Wald lässt sich nicht einfach an anderer Stelle neu pflanzen. Bis junge Bäume vergleichbare Lebensräume bieten, können Jahrzehnte vergehen.
Wie viel Natur sind wir bereit, für touristische Attraktionen aufzugeben? Und welchen Wert hat ein Landschaftsschutzgebiet, wenn derart umfangreiche Eingriffe möglich werden?
Diese Fragen sollten vor einer endgültigen Entscheidung offen diskutiert werden. Hier nochmal der Link zur > Onlinepetition
Die Planunterlagen werden nun sechs Wochen öffentlich ausgelegt. Bürgerinnen und Bürger haben Gelegenheit, sich zu informieren und Stellung zu nehmen.
Den vollständigen Artikel der Wuppertaler Rundschau haben wir verlinkt. https://www.wuppertaler-rundschau.de/lokales/wuppertaler-buga-plaene-liegen-sechs-wochen-offen_aid-157998325
#Königshöhe #BUGA2031 #Naturschutz
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