Antipode: Kunst für globale Verantwortung und Nord-Süd-Gerechtigkeit

Künstler H. O. Schmidt enthüllt seine neue Stahlskulptur vor dem Wuppertal Institut

Wie beeinflusst unser tägliches Tun und Unterlassen Menschen, die wir nicht stets vor Augen haben? Welches unsichtbare Band verbindet Wuppertal mit dem exakt gegenüberliegenden Punkt der Erdkugel? Und wie kann Kunst als Impulsgeber für eine nachhaltige Transformation dienen?  

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Am 22. September 2026 um 16:00 Uhr findet die feierliche Einweihung der Skulptur „Antipode“ im Außenbereich des Wuppertal Instituts statt – am Standort der neuen „Zukunftsküche“, Döppersberg 19, 42103 Wuppertal. Konzipiert und geschaffen wurde das 3,40 Meter hohe Werk aus Stahl vom Künstler H. O. Schmidt. Der Remscheider H. O. Schmidt ist Bildhauer, Maler und Neo-Fluxus-Künstler. Er steht für Themen, die uns alle betreffen – um Zusammenleben, Umwelt und gesellschaftliche Verantwortung darzustellen. Seine Werke gelangten zur UNESCO, zum Vatikan und zum Dalai Lama.

Die Skulptur „Antipode“ stellt einen symbolischen „Kopfsteher“ dar. Sie macht die globalen Verflechtungen zwischen der ressourcenstarken nördlichen Hemisphäre und dem globalen Süden visuell erlebbar und erinnert an unsere gemeinsame ökologische und soziale Verantwortung. Das Besondere: Das symbolische „Herz“ der Skulptur reiste vorab an das andere Ende der Welt und wurde nahe des Antipodenpunktes in Wellington (Neuseeland) vor dem Maori-Nationalmuseum Te Papa dem Südpazifik übergeben. Das Kunstwerk dient als Vermittlungsschnittstelle für die wissenschaftliche Arbeit des Wuppertal Instituts – denn Fragen der Nord-Süd-Gerechtigkeit und des Ressourcenschutzes sind zentrale Pfeiler der Wuppertaler Forschung.  

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist über diesen Link ist bis zum 18. September möglich.

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