12.08.2010

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JuLis Wuppertal freuen sich auf den CSD

„Lesben- und Schwulenfeindlichkeit ist auch in Wuppertal eine Herausforderung, der es sich zu stellen gilt. Für uns als Junge Liberale ist die Teilnahme am CSD daher selbstverständlich“, so Oliver Steidle, Vorsitzender der Jungen Liberalen Wuppertal.

„Lesben- und Schwulenfeindlichkeit ist auch in Wuppertal eine Herausforderung, der es sich zu stellen gilt. Für uns als Junge Liberale ist die Teilnahme am CSD daher selbstverständlich“, so Oliver Steidle, Vorsitzender der Jungen Liberalen Wuppertal. „In diesem Zusammenhang freuen wir uns auch, dass die FDP mit Marcel Hafke bei einer geplanten Diskussionsrunde am Samstag vertreten sein wird“, so Steidle weiter.

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Mike Brüggemann, Mitglied im Vorstand der Jungen Liberalen und selbst Mitglied des den CSD organisierenden Wupperpride e.V. hierzu ergänzend: „Es ist beachtlich, wie es durch privates Engagement geschafft werden konnte, den Wupperpride, eine ganze LesBiSchwule Kulturwoche, bei der der eigentliche CSD lediglich den Abschluss mehrerer Veranstaltungen darstellt, ins Leben zu rufen.
Vieles ist noch verbesserungswürdig, auch wenn wir als Liberale zugleich stolz sein können auf unsere Geschichte. So war es Sabine Leutheusser-Schnarrenberger in ihrer Funktion als Bundesjustizministerin, die 1994 den seit 1872 geltenden Straftatsbestand § 175 endlich aufhob.“, so Brüggemann.

Die FDP stellt mit Guido Westerwelle den ersten offen homosexuellen Außenminister und Vizekanzler. Doch bei allen Dingen, die wir bereits erreicht haben, gilt es weiter zu kämpfen. In ihrer Dankesrede zur Verleihung der Kompassnadel 2010 des Schwulen Netzwerks NRW sagte Leutheusser-Schnarrenberger:
„Der Schritt von der Beseitigung eines Straftatbestandes bis zur Beseitigung der gesellschaftlichen Benachteiligungen für Schwule und Lesben in allen gesellschaftlichen Bereichen ist in der Realität groß. Der Weg ist lange noch nicht vollendet.“

Umso erfreulicher ist es, dass auf Druck der FDP im aktuellen Koalitionsvertrag der Bundesregierung unter anderem folgende wichtige Punkte endlich umgesetzt werden konnten:

• der Abbau von Benachteiligungen im Steuerrecht,

• die Übertragung ehebezogener Regelungen wie Besoldung, Versorgung und Beihilfe auf Lebenspartnerschaften,

• die Gründung einer Magnus Hirschfeld-Stiftung im Sinne eines kollektiven Ausgleichs für homosexuelle NS-Opfer.

„Nach vier Jahren Stillstand in der großen Koalition eine mehr als erfreuliche Entwicklung“, stellt Oliver Steidle fest. „Dennoch geht unser Kampf weiter. Als Liberale fordern wir weiterhin die volle rechtliche Gleichstellung der eingetragenen Lebenspartnerschaft mit der Ehe sowie die rechtliche Gleichstellung im Adoptionsrecht.
Regenbogenfamilien sind in unserer Gesellschaft längst Realität, auch wenn unser aktueller Koalitionspartner auf Bundesebene dies nicht immer wahr haben will“, so Steidle abschließend.

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Kommentare

  1. von Hohnsberg sagt:

    Das Guido Westerwelle Außenminister ist, ist den 68ziger zu verdanken.

    1. Mike Brüggemann sagt:

      Also ich sehe da jetzt keinen Grund energisch zu widersprechen. Mit dem Start der sozialliberalen Koalition auf Bundesebene 1969 wurde der § 175 erstmals entschärft!

      Also ist Guido Westerwelle nicht das Ergebnis der 68´er sondern einer gesellschaftlichen Liberalisierung, welche die FDP schon vor 40 Jahren gefördert hat!

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