06.06.2019

Bergische Universität Wuppertal Verkehr WSW

Nach Seilbahn-Aus:

ÖPNV-Anbindung an die Bergische Uni muss leistungsstärker werden!


Die Fraktionen von CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beantragen für den Verkehrsausschuss am 19.06.19 einen Tagesordnungspunkt „Leistungsfähige und umweltfreundliche ÖPNV-Anbindung zwischen dem Busbahnhof am Hbf und der Bergischen Universität“.

„Nach der eindeutigen Ablehnung der Seilbahn durch die Bürgerbefragung bleibt das Problem der nicht optimalen ÖPNV-Anbindung der Bergischen Uni weiter bestehen“, so Anja Liebert, verkehrspolitische Sprecherin und Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN. „Der jetzige Zustand bei der Beförderung der Studierenden ist unhaltbar. Überfüllte Busse, die fehlende Anbindung der Uni-Expresse an den Hauptbahnhof und die Luftbelastung fordern zeitnah eine umwelt- und verkehrsgerechte Lösung, die auch realisierbar ist. Wenn die Seilbahn jetzt nicht kommt, müssen wir mit den Wuppertaler Stadtwerken neue umsetzbare Ideen entwickeln.“

Ludger Kineke, Fraktionsvorsitzender der CDU ergänzt:
„Wir akzeptieren das Votum der Wuppertalerinnen und Wuppertaler gegen die Seilbahn. Doch müssen wir uns jetzt verstärkt darum kümmern, dass Alternativen gefunden werden. Bei der Suche nach einer Lösung möchten wir auch gerne die Bergische Universität mit ihren Kompetenzen einbinden. Wir würden es sehr begrüßen, wenn sich beispielsweise das Fachzentrum Verkehr der Bergischen Uni mit seinen 7 Lehr- und Forschungsgebieten in diesen Prozess einbringen könnte. Sicherlich kämen bei einer Zusammenarbeit Vorschläge für fundierte und lösungsorientierte Maßnahmen auf den Tisch.“

Den Antrag finden Sie hier.

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Kommentare

  1. Holger Reich sagt:

    In der Tat muß jetzt, wo dieser Schnellschuß Uni-Seilbahn gestoppt ist, ein tragfähiges Gesamtkonzept her, in dem alle Stadtteile und Transpotrmittel in einem vernünftigen Zukunftskonzept gebündelt werden. Der Wuppertal ÖPNV ist hier ein teil der Lösung für den Umweltschutz – aber auch unbedingt ein Stück Lebensqualität. Ob nun ein Seilbahnnetzwerk oder doch wieder eine Straßenbahn muß vorurteilsfrei geprüft werden und dann angepackt werden, was zu packen ist ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren.

  2. Klaus Freising sagt:

    Studierende können ÖPNV-Ideen für Wuppertal entwickeln, wenn sie Lust dazu haben.

    Ratsmitglieder müssen das Potential guter Ideen für Wuppertal erkennen – egal, ob sie von beauftragten Profis stammen oder initiativ von engagierten Leuten eingereicht werden.

    Die Einstellung der CDU „Liebe Bauing-Studenten, eure Seilbahn-Idee war so toll, dass wir keine Öffentlichkeitsarbeit gemacht und uns zur Abstimmung neutral verhalten haben. Vielleicht wollt ihr jetzt ein paar Busspuren planen?“ ist ein bisschen peinlich.

  3. FH sagt:

    Ja das Verhalten der meisten Ratsfraktionen bei der Seilbahn war echt ein Witz und nicht wirklich was ich von einer representativen Demokratie erwarte (und auch nicht von einer Buergerbeteiligung). Alles was jetzt kommt, ob Busbeschleunigung oder aehnliches wird in keinster Weise annaehernd den selben Effekt haben, den die Seilbahn gehabt haette.

  4. SH sagt:

    Dieser Antrag ist ein Witz, oder? Nachdem genau diese beiden Fraktionen nicht die Eier hatten, ein bereits ausgearbeitetes Konzept zu beschließen.
    Wie wäre es, wenn die sich solche Gedanken gemacht hätten, bevor sie die Populisten auf den Plan riefen?

  5. Stefan L. sagt:

    Vorschläge:
    Zu den Hauptverkehrszeiten morgens müsste die Grünphase der ausfahrenden Busse zu Lasten des restl. Verkehrs an der Kreuzung Brausenwerth so verlängert werden, dass 4-5 statt 3-4 Busse pro Umlauf den Busbahnhof verlassen können.

    In Gegenrichtung wäre eine Uniexpress-Haltestelle in der Kurve der Bahnhofstr. an der Einmündung der Elisabeth-Schniewind-Str. sinnvoll.

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