12.02.2019

CDU und Grüne anscheinend für Umweltspur

Auf der Talachse gibt es nur wenige Alternativen für eine Radwegverbindung.

In der Februar-Sitzung des Verkehrsausschusses wurde der Antrag der SPD-Fraktion zur Einrichtung einer in beide Richtungen verlaufenden qualitativen Radverkehrsführung zwischen Barmen und Elberfeld parallel zur B7 abgelehnt. Der Vorschlag sieht die Führung über die Straßen Bleicherstr., Unterdörnen, Hünefeldstr., Hardtufer, Hofkamp und Neumarktstr. vor.

Dazu erklärt Volker Dittgen, Vorsitzender des Verkehrsausschusses: „Die Talachse ist die wichtigste Verkehrsachse in unserer Stadt. Für Kraftfahrzeuge, den ÖPNV und für den Radverkehr. Für diese Erkenntnis bedarf es keines Gutachtens. Das Radverkehrskonzept indes verzögert sich immer weiter, sodass wir die Dringlichkeit des Handelns gesehen haben. Ohnehin gibt es auf der Talachse nur wenige Alternativen für eine Radwegverbindung.“

Sedat Ugurman, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, führt zur Dringlichkeit aus: „Die Zeit drängt unter anderem insofern, als dass im Herbst die Haushaltsberatungen beginnen. Wir wollen mit unserem Antrag erreichen, dass die Verwaltung die Radwegverbindung schon jetzt bei der Aufstellung des Haushaltsplanes berücksichtigt. Eine durchgehende Verbindung für den Radverkehr auf der Talachse muss geplant und dafür müssen Planungsmittel in den Haushalt eingestellt werden. Über unseren Antrag wird der Rat in seiner kommenden Sitzung abschließend beraten und diesen entscheiden müssen“.

„Das Nein von CDU und Grüne im Verkehrsausschuss zu unserem Antrag werte ich als klare Positionierung gegen eine parallel zur B7 geführte Radwegeverbindung. Ich gehe davon aus, dass das sogenannte Kernbündnis aus CDU und Grüne den Radverkehr über die B7, nach den Vorstellungen der Grünen, führen möchte und dies in Kürze beantragen wird. Ob dieses dann eine sogenannte Umweltspur werden soll, wird sich zeigen. Eine andere Alternative sehe ich jedenfalls nicht“, so Sedat Ugurman abschließend.“

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