05.07.2017

Grundsatzbeschluss Seilbahn

Wenn die Grundstücksfrage am Hauptbahnhof geklärt ist, wird die SPD-Fraktion entsprechend der heutigen Sachlage auch der Einleitung eines Planfeststellungsverfahrens zustimmen.

Die SPD-Fraktion will mit ihrem Kooperationspartner dem Grundsatzbeschluss zum möglichen Bau einer Seilbahn zustimmen. Dazu ist es aus Sicht der Kooperationspartner notwendig, dass zunächst abschließend geklärt wird, ob auch das Grundstück für eine Talstation am Hauptbahnhof zur Verfügung steht.

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„Wenn die Grundstücksfrage am Hauptbahnhof geklärt ist, wird meine Fraktion entsprechend der heutigen Sachlage auch der Einleitung eines Planfeststellungsverfahrens zustimmen. In diesem gesetzlich vorgegebenen Planfeststellungsverfahren sind auch die Interessen der unmittelbar betroffenen Anrainerinnen und Anrainer zu prüfen. Auch diese Interessen stellen für uns ein hohes Gut dar“, erklärt Klaus Jürgen Reese, SPD-Fraktionsvorsitzender, nach den eingehenden Beratungen im Vorfeld der kommenden Ratssitzung, in welcher der Grundsatzbeschluss zum Bau einer Seilbahn vom Hauptbahnhof, über die UNI bis zum Schulzentrum auf dem Küllenhahn gefasst werden soll.

Intensiv wurde in der SPD-Fraktion unter anderem auch die Anbindung der Elberfelder Südstadt und Cronenbergs mit dem ÖPNV diskutiert. Hier kamen die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten zu dem Ergebnis, dass die Anbindung auch mit dem Bau der Seilbahn sichergestellt sein wird.

Neben vielen anderen Teilaspekten stand auch die vielschichtige Frage der Wirtschaftlichkeit eines solchen Projektes im Fokus der Betrachtungen. Unter der Voraussetzung einer auskömmlichen Landesförderung sieht die SPD-Fraktion auch hier deutliche Vorteile durch den Bau einer Seilbahn.

„Wir wissen, dass wir damit vor einem Ratsbeschluss stehen, der nicht die ungeteilte Zustimmung der Wuppertalerinnen und Wuppertaler finden wird. Letztendlich überwiegen für uns die Vorteile durch den Bau einer Seilbahn. Aus diesem Grund werden wir uns möglichen Diskussionen auch weiter in einer konstruktiven Debatte stellen“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende abschließend.

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