08.09.2014

Birgitta Radermacher Bonn polizei

Wuppertaler Polizeipräsidentin soll Oberbürgermeisterin in Bonn werden

In einem Jahr finden in Bonn Oberbürgermeisterwahlen statt. Die Gerüchte verdichten sich, dass Birgitta Radermacher, Polizeipräsidentin in Wuppertal, von der CDU ins Rennen geschickt werden wird.

Der „Express“ berichtet, dass die CDU in der „Bundesstadt“ ihre „Traumkandidatin“ für das Amt an der Rathausspitze schon gefunden hat. Es soll sich um Birgitta Radermacher handeln, die seit 2010 das Polizeipräsidium in der Friedrich-Engels-Allee leitet. Der Bonner CDU-Chef Christos Katzidis wollte die Gerüchte gegenüber dem „Express“ nicht bestätigen, ließ sich aber immerhin entlocken, dass die „sehr sympathische und kompetente Powerfrau“ in der engeren Wahl sei. Die Zeitung will jedoch über Informationen verfügen, denen zufolge die Entscheidung für die 57jährige bereits gefallen ist.

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Polizeipräsidentin Birgitta RadermacherIst Polizeipräsidentin Birgitta Radermacher auf dem Sprung nach Bonn? © njuuz

Radermacher, die auch schon als OB-Kandidatin für Köln gehandelt worden war, sagte dem Blatt nur, der OB-Job in der 311.000 Einwohner zählenden Stadt am Rhein „wäre bestimmt eine spannende Aufgabe“. Sie erscheint tatsächlich gleich in mehrfacher Hinsicht qualifiziert: Als Polizeichefin steht sie für die konservativen Kernthemen Sicherheit und Ordnung, sie verfügt als ehemalige Kölner Stadträtin und Vize-Fraktionsvorsitzende über kommunalpolitische Erfahrung – und sie ist begeisterte Karnevalistin.

Radermacher im Mai mit Schauspieler Joe Bausch beim Freischalten der Facebook-Seite der Wuppertaler PolizeiRadermacher im Mai mit Schauspieler Joe Bausch beim Freischalten der Facebook-Seite der Wuppertaler Polizei. © Polizei Wuppertal

Birgitta Radermachers Anfangszeit als Polizeipräsidentin in Wuppertal war geprägt von Vorwürfen gegen ihre Behörde, wonach rechte Gewalt nicht energisch genug verfolgt werde. Den besonders umstrittenen Leiter der Dienststelle in Vohwinkel ließ sie daraufhin kurzerhand in den Innendienst versetzen. In den letzten Jahren hat sie sich durch ein entschiedenes Auftreten gegen politisch motivierte Kriminalität profiliert. „Inzwischen haben die Rechtsradikalen hier begriffen, dass wir ihnen ständig auf den Füßen stehen, sie haben keinen Aktionsradius mehr”, sagte Radermacher im Dezember 2012. In der vergangenen Woche zeigte sie sich entschlossen, das Treiben der sogenannten „Scharia Polizei“ in Wuppertal zu beenden zu wollen.

>> Zum Bericht auf der Homepage des „Express“

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Kommentare

  1. U.Christenn sagt:

    Achtung, Herr Sander Sie sollten schon genau lesen, was Sie da zitieren. Es geht um BONN und nicht um Köln. Bitte schnell korrigieren

    1. Danke für den Hinweis. Da war ich wohl noch zu sehr im Wochenend-Modus 😉

      1. Wolf Girdes sagt:

        Alles nur heiße Luft?

        In der Lokalzeit Bergisches Land, 08.09.14, hat Frau Rademacher, CDU, erklärt, dass Sie in Wuppertal bleibt.

        Ich finde das übrigens schade ….

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