Quantitative Risikoanalysen

Zur Ermittlung und Bewertung technischer Anlagenrisiken wird in jüngere Zeit auch in Deutschland verstärkt die Methode der Quantitativen Risikoanalyse (QRA) eingesetzt. Diese wird beim sicherheitswissenschaftlichen Kolloquium der Bergischen Universität am 19. Juni in Wuppertal vorgestellt.

Insbesondere in den EU-Mitgliedstaaten der Niederlanden und Großbritannien, aber auch in der Schweiz, gibt es langjährige Industrieerfahrungen zum Einsatz der QRA-Methodik. Gerade die dabei eingesetzten gesellschaftlich akzeptierten Beurteilungsmaßstäbe für die Anlagensicherheit sind hier von besonderem Interesse.

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Fachgebiet Sicherheits- und Qualitätsrecht der Bergischen Universität

Die Wirtschaftsregion Bergisches Land hat dazu seit jeher einen sehr engen Bezug. Im Jahr 1872 gründeten Unternehmer den „Verein zur Überwachung der Dampfkessel in den Kreisen Elberfeld und Barmen“ (heute: TÜV Rheinland Group). Das damalige Elberfeld und Barmen war der erste große industrielle Ballungsraum auf dem europäischen Kontinent und Wuppertal ist bis heute eine industriell geprägte Stadt.

Zu Vorstellung der Methodik anhand von Anwendungsbeispielen konnte als Gastrednerin Dr.-Ing. Yvonne Drewitz vom TÜV Rheinland aus Berlin gewonnen werden. Die öffentliche Abendveranstaltung findet Dienstag 19. Juni 2012 ab 18:00 Uhr im Institut ASER e.V. (Corneliusstr. 31, Wuppertal) statt. Die Teilnahme ist kostenfrei; um eine vorhergehende Anmeldung wird gebeten. Anmeldung bitte unter Nennung des Veranstaltungstermins, der/s Teilnehmernamen/s und des Unternehmens bei Prof. Ralf Pieper (Bergische Universität Wuppertal) unter der E-Mail-Adresse rpieper@uni-wuppertal.de. Am Veranstaltungstag ist eine Anmeldung auch noch unter der Telefon-Nr. 02 02 / 73 10 00 möglich.

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