Weiterhin Bedarf am Ausbau der kinder-und jugendpsychiatrischen Versorgung

Im Sozialausschuss wurde am 16.08. auf Basis einer GRÜNEN Anfrage das Thema Kinder- und Jugendpsychiatrie diskutiert. Für den steigenden Bedarf müssen Plätze zur Verfügung gestellt werden.

Marcel Gabriel-Simon, gesundheitspolitischer Sprecher

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„Wir wissen, dass die Sana-Kliniken dauerhaft zu 100 Prozent ausgelastet sind. Als Träger der Institutsambulanz bzw. Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie planen sie keinen weiteren Ausbau ihres Angebotes in Wuppertal. Allerdings zeigt die stetige Auslastung von 100 %, dass hier die Anzahl der Kinder und Jugendlichen, die eine intensivere Begleitung über ambulante Psychotherapie hinaus brauchen, unverändert hoch ist. Die aktuelle Versorgung ist auf Kante genäht.

Die GRÜNE Ratsfraktion hofft in diesem Zusammenhang, dass der hohe Bedarf sich auch in der Fortschreibung des Krankenhausbedarfsplanes spiegeln wird. Die Jahre der Corona-Pandemie haben insbesondere Kinder und Jugendliche psychisch stark belastet, deshalb gehen wir von einem steigenden Bedarf an (teil)- stationären Plätzen aus. Diese Plätze müssen dann auch zur Verfügung gestellt werden.

Aufgrund der oft vielschichtigen Problematiken oder Mehrfachdiagnosen von Kindern und Jugendlichen sind wir der Auffassung, dass ambulante Angebote auf diesem Level nicht dauerhaft ausreichen. Auch die Fachverwaltung sieht hier einen Bedarf, wie im Psychiatriebericht 2019 der Stadt Wuppertal deutlich wird.“

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