Tickets für Studierende gesichert

Auf ein günstigeres Deutschlandticket für Studierende haben sich nun Bund und Länder endlich geeinigt.

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© Michael Tobias

 

Auf ein günstigeres Deutschlandticket für Studierende haben sich nun Bund und Länder endlich geeinigt: Wohl ab dem Sommersemester 2024 können Studierende an den Hochschulen für 29,60 Euro im Monat den Öffentlichen Personennahverkehr deutschlandweit nutzen.

 

Dazu die Wuppertaler Landtagsabgeordnete Dilek Engin, die auch Mitglied im Wissenschaftsausschuss ist:

 

„Es freut mich sehr, dass die studentische Mobilität nun endlich auch für die Zukunft gesichert ist. Darüber werden sich auch die Studierenden der Bergischen Universität freuen. Der Beschluss von Bund und Ländern war dringend notwendig. In den vergangenen Monaten haben immer mehr Studierendenausschüsse der Hochschulen das bisherige Semesterticket aufgrund rechtlicher Unsicherheiten und fraglicher Finanzierung gekündigt. Damit stand die studentische Mobilität auf der Kippe. Vor allem durch die Folgen der Pandemie und die anhaltende Inflation können sich Studierende oftmals keine Unterkunft mehr in direkter Nähe zur Hochschule leisten. Damit gehört das Pendeln zur Hochschule zum Alltag der Studierenden. Die Beschlüsse von Bund und Ländern sind mit dieser bezahlbaren Solidarlösung umso wichtiger gewesen. Besser spät als nie.

 

Die SPD hate sich bereits vor der Sommerpause für landesweite Lösungen stark gemacht. Damit hätte sowohl die Kündigungswelle als auch die Unsicherheit unter den Studierenden verhindert werden können. Leider waren die regierungstragenden Fraktionen nicht dazu bereit, hier eine Zwischenlösung zu finden.“

 

 

 

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Kommentare

  1. Susanne Zweig sagt:

    Das Problem war, dass das Semesterticket im Solidarmodell (jeder Student zahlt, egal ob er es nutzt oder nicht) unter dem Strich für alle Studenten mehr gekostet hätte als das neue Deutschlandticket für Otto-Normal-Bürger.

    An eine Lösung für das Semesterticket hat der Bund bei der Einführung des Deutschlandtickets nämlich scheinbar nicht gedacht. Wissen Sie, wer im Bund gerade die regierungstragende Fraktion ist?

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