SPD-Ratsfraktion will Kinder- und Jugendbeteiligung in Wuppertal stärken
„Echte Beteiligung bedeutet, jungen Menschen nicht nur Gehör zu schenken, sondern ihnen echten Einfluss zu ermöglichen. Nur so werden demokratische Werte früh erfahrbar“, erklärt Johannes van Bebber, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses in Wuppertal.
Auch der jugendpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Yannik Düringer, unterstreicht die Bedeutung einer verbindlichen Mitbestimmung: „Die neue Gesetzeslage macht klar: Kommunale Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist kein freiwilliges Angebot mehr, sondern ein klarer Auftrag. Mit unserer Großen Anfrage wollen wir erfahren, wie Wuppertal diese Verantwortung künftig konkret umsetzt.“
Zum Hintergrund: Die SPD-Ratsfraktion hat im Jugendhilfeausschuss eine Große Anfrage zur Umsetzung des novellierten § 27a der Gemeindeordnung NRW eingebracht. Ziel ist es, zu klären, wie die Stadt die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen verbindlich gestaltet – etwa welche rechtlichen Verpflichtungen bestehen, welche Beteiligungsformate es bisher gibt, wo Defizite liegen und wie die Zusammenarbeit der Fachbereiche organisiert ist.
„Unser Ziel ist es, bestehende Strukturen weiterzuentwickeln und sie rechtssicher, transparent und zukunftsfähig zu gestalten“, so Düringer abschließend. „Junge Menschen sollen überall dort mitreden können, wo ihre Lebenswelt unmittelbar betroffen ist – von der Stadtentwicklung über Freizeitangebote bis zur Bildung.“
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