Schulsozialarbeit: FDP appelliert für eine Übergangslösung

Damit die Schulsozialarbeit in Wuppertal nicht am 31.12.2013 endet und eine Entscheidung des Bundes oder Landes für eine Fortführung des Programms ins Leere laufen, schlägt die FDP-Fraktion eine Übergangslösung bis zum 31.03.14 vor.

FDP-Fraktion-Logo3dDie Finanzierung soll mit einer Ausfallbürgschaft der Stadt abgesichert werden.

Karin van der Most, schulpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion: „Die Signale aus Berlin geben derzeit eher wenig Hoffnung, dass eine schnelle Einigung über die Finanzierung der Schulsozialarbeit mit Bundesmitteln erfolgt. Daher wollen wir eine dreimonatige Übergangsfrist schaffen, die dazu genutzt werden soll, auch das Land NRW in die Pflicht zu nehmen. Schließlich ist Schulsozialarbeit Ländersache.

Uns läuft jedoch die Zeit davon. Denn sind erst einmal die Schulsozialarbeiter weg, dann bricht auch die erfolgreiche Arbeit weg, selbst wenn es bis dahin eine positive Entscheidung gibt. 15 Stellen sind jetzt schon nicht mehr besetzt. D.h., im Falle einer Fortführung müssen neue Mitarbeiter eingestellt werden, die sich neu einarbeiten, neue Netzwerke und Kontakte aufbauen und neues Vertrauen gewinnen müssen. So gehen wertvolle Wochen für die eigentliche Arbeit zugunsten der Schüler und Schülerinnen verloren.

Wir sind daher sehr erstaunt, dass CDU, SPD, Grüne und Linke unseren Antrag im Jugendhilfeausschuss abgelehnt haben. Schließlich betonen alle Parteien seit Monaten gegenüber den betroffenen Schülern, Eltern, Lehrern und Schulsozialarbeitern, dass sie für den Erhalt der Schulsozialarbeit in Wuppertal kämpfen.“

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Kommentare

  1. Wuppertalerin sagt:

    Da fängt es doch schon an- für diese wichtige Arbeit in unserer Gesellschaft ist in Wuppertal kein Geld da! Noch nicht einmal 3 Monate Finanzierung bis zu einer anderweitigen finanziellen Lösung durch den Bund oder das Land ist möglich- fließt alles in den Umbau Döppersberg oder in die Ikea-Klage.

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