24.01.2026N. Bernhardt
Schöne Radinfrastruktur haben Sie da!

Foto: Ist halt großer Mist,
wenn der Fahrstreifen zu schmal ist.
→ Aufgemalte Mobbingstreifchen (amtlich: Schutzstreifen, das heißt Schutz der Kraftfahrer vor einspurigen Hindernissen).
→ Nach rechts Kuscheln mit Außenspiegeln und Autotüren geparkter Fahrzeuge (so wie Wanda Perdelwitz).
→ Nach links Kuscheln mit Außenspiegeln überholender Fahrzeuge, weil durch die Malerei unbedingt der Eindruck erweckt werden muß, es handele sich um zwei völlig getrennte Fahrspuren.

Foto: Angenommen ein Radfahrer wäre drei Sekunden vor dem Bild auf den Schutzstreifen gefahren. – Ja, richtig! Welcher Radfahrer? Meinen Sie die Matsche unterm Bus? Wer plötzlich stirbt, leidet weniger. Wo Richtlinien, Leitlinien und Verwaltungsvorschriften eine Überleitung des Radverkehrs auf die Fahrbahn im Schutze baulicher Maßnahmen (Bordstein, langsame Übergänge) vorsehen, reicht in Wuppertal ein bißchen Farbe.
→ Restfahrbähnchen, die so schmal sind, daß die aufgepinselten Mobbingstreifen von fast allen mehrspurigen Fahrzeugen mitbenutzt werden müssen.
→ Überleitung des Radverkehrs vom Gehweg „Radfahrer frei“ auf die Fahrbahn im „Schutze“ einer aufgepinselten Sperrfläche, die aber natürlich von jedem Kraftfahrer überfahren wird. Denn es ist lebensfremd, daß da jeder mit seinem zu breiten Fahrzeug artig wartet, um über die Gegenspur die Sperrfläche mitten auf dem eigenen Fahrstreifen umfahren zu können.

Foto: „Fahrradstraße“ Neue Friedrichstraße, auf der leider gerade kein Platz für Radfahrer ist. Radfahrer und E-Scooter-Fahrer müssen halt Rücksicht nehmen und den Gehweg benutzen, der dann kurzerhand „Radweg“ heißt.
→ Keine breiteren Gehwege, obwohl das ganze Kanalsystem ohnehin aufgerissen wurde.
→ Statt Kfz auf Anlieger zu beschränken Sonderregelungen mit einem Schilderwald für Einbahnen und Parkregelungen.
→ Im Bereich der Kirche Pfuschpflaster mit Fugen breiter als ein Rennradreifen.
→ Pfuschpflaster wird nicht bei „Baufirma“ reklamiert.
→ Marter- und Märtyrerstrecke damit möglichst viele Radfahrer auf die umliegenden Straßen ausweichen.
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