Plötzlicher Wintereinbruch im Winter verursacht Verkehrschaos

Busverkehr nach Unfall am Döppersberg eingestellt – mit Schnee im Winter kann niemand rechnen

Dank des neuen tollen Busbahnhofs¹
wirds am Hbf bei ein paar Schneeflocken doof:
Bergauf kommen Busse nicht mehr rauf,
bergab knallt der eine dem anderen hintendrauf.

War es jetzt zu hohes Tempo oder Unachtsamkeit?
Oder zu geringer Abstand und Abgelenktheit?
Immerhin konnten Fußgänger sicher die Fahrbahn queren,
weil sich Busfahrer sonst einen Dreck um das Schrittempo² scheren.

Fußnoten

[1] siehe Artikel:

Der Döppersberg – Top_Design einer lebendigen Stadt

[2] § 9 Absatz 6 StVO: „Wer ein Kraftfahrzeug mit einer zulässigen Gesamtmasse über 3,5 t innerorts führt, muss beim Rechtsabbiegen mit Schrittgeschwindigkeit fahren, wenn auf oder neben der Fahrbahn mit geradeaus fahrendem Radverkehr oder im unmittelbaren Bereich des Einbiegens mit die Fahrbahn überquerendem Fußgängerverkehr zu rechnen ist.“

Dies bedeutet in Wuppertal etwa, daß beim Rechtsabbiegen mit den blauen Bussen Fußgänger nur dann berücksichtigt werden, die beim Wechsel auf Fußgängergrün schön artig an der Bordsteinkante warten. Die vorgeschriebene Schrittgeschwindigkeit beim Rechtsabbiegen wurde im April 2020 in die StVO eingefügt und wird bis heute durch WSW-Busse nicht beachtet.

Siehe dazu auch Artikel:

Schrittempo beim Abbiegen mit Bus und LKW: in Wuppertal verboten?


Bild: Die Straße Döppersberg war am Abend des 5. Januar 2026 gesperrt.


Bild: Busse bergab im freien Fall, endete mit einem lauten Knall.


Bild: Auch bergauf ging nichts mehr. Der Bordsteinkante dient dabei als Spurstabilisator.


Bild: Die zufällig noch verkehrenden Busse hielten dann irgendwo an der Bundesallee. Der Zweirichtungsrad-Gehweg war übrigens die Tage davor weder geräumt, noch gestreut. So viel zum Thema „Fahrradstadt“. Oulu im nördlichen Finnland hat nicht nur erheblich mehr Schnee als Wuppertal, sondern dank sicherer Radwege auch im Winter einen Radverkehrsanteil von über 20 Prozent.(Video)

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