Parteien zur Wahl: CDU

Auf NJUUZ stellt die Wuppertaler CDU heute ihre Positionen und Einschätzungen zur wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt vor.

LogoCDUWuppertal_210x170px_NJUZZ-1Wirtschaftsstandort Wuppertal – Gute Rahmenbedingungen für Unternehmen, Einzelhandel und  Dienstleistung

Wuppertal muss für Unternehmen attraktiv bleiben – denn Arbeitsplätze sind gut für die Region und bedeuten steigende Lebensqualität und Kaufkraft. Wir unterstützen deshalb nachdrücklich die erfolgreiche Arbeit der Wuppertaler Wirtschaftsförderung, die es schafft,  vielen Unternehmen das richtige Angebot zu machen und passende Gewerbeobjekte und Grundstücke zu vermitteln, so dass Wuppertal bei der Standortentscheidung letztlich den Zuschlag erhält.
Die Stadt Wuppertal soll weiterhin jedem Unternehmer, der Raum für Veränderung braucht, eine Entwicklungsperspektive innerhalb der Stadtgrenzen eröffnen. So wollen wir als CDU sicherstellen, dass Arbeitsplätze in Wuppertal erhalten bleiben und neu entstehen. Mit den erschlossenen Gewerbegebieten, z.B. in Vohwinkel und auf Lichtscheid, bieten wir solche Chancen. Sie werden zunehmend genutzt. Wir müssen aber heute schon an morgen denken und Ideen entwickeln, wo zukünftig Platz für neues Gewerbe ist. Hierfür wollen wir insbesondere Brachflächen, die früher Standort für Industrie und Gewerbe waren, verstärkt in den Blick nehmen. Dies gilt ebenso für nicht mehr industriell genutzte Gebäude.
Ein unschätzbarer Standortvorteil ist auch die Bergische Universität, die als Forschungs- und Entwicklungspartner immer enger mit der Wuppertaler Wirtschaft zusammenarbeitet. Wuppertal hat mit dem W-TEC eines der erfolgreichsten Technologiezentren in Nordrhein-Westfalen. Das gilt es weiter zu stärken. Darüber hinaus haben sich für Wuppertal neben der Elektroindustrie und der Metallverarbeitung neue Schwerpunkte für Gesundheitswirtschaft, Automotive und Eventmanagement gebildet, die wir weiter entwickeln und ergänzen wollen, etwa im Bereich umweltfreundlicher Energie und Mobilität. Besondere Unterstützung verdienen kleine und mittlere Familienunternehmen sowie Handwerksbetriebe. Sie sind in der Regel besonders standorttreu, stehen zu ihren Mitarbeitern und bilden aus.
Potenzial für einen noch größeren Erfolg im Wettbewerb um Unternehmensansiedlungen bietet die Bergische Zusammenarbeit. Wir werden unsere Bemühungen zur weiteren Verbesserung der Bergischen Zusammenarbeit gemeinsam mit der IHK fortsetzen. Bereits heute treten die Städte überregional meist gemeinsam auf, was dem Ansehen der Region insgesamt dient.
Doch nicht nur Unternehmen müssen in Wuppertal ein attraktives Investitionsumfeld vorfinden, auch der Einzelhandel und der Dienstleistungssektor muss nachhaltig gestärkt und unterstützt werden. Ziel muss es sein, den Wuppertaler Versorgungsgrad im Einzelhandel weiter zu erhöhen. Die Kaufkraft in und um Wuppertal muss künftig noch stärker dem Wuppertaler Einzelhandel zugute kommen – d.h. Handelssegmente sind weiter auszubauen, auch in Sachen Einkaufserlebnis müssen wir weiter an uns arbeiten.
Wir unterstützen nachdrücklich die Ansiedelung des IKEA-Möbelhauses im Wuppertaler Norden und erhoffen uns von der Entwicklung des Einzelhandels am Döppersberg einen Innovations- und Qualitätsschub im Bereich neuer Marktsegmente. Von dieser Entwicklung muss der Einzelhandel in unserer Stadt profitieren. Wir setzen darauf, dass alle Wuppertalerinnen und Wuppertaler zukünftig Ihren Bedarf über das gesamte Qualitäts- und Preisspektrum hinweg in unserer Stadt decken können und nicht in die Großstädte an der Rheinschiene ausweichen müssen. Besonders für ältere Mitbürger ist dies wichtig. Während des Döppersberg-Umbaus ist bedeutend, dass die Elberfelder Innenstadt und damit auch der Einzelhandel immer erreichbar bleiben. Ziel ist die Stärkung des Elberfelder Einzelhandels auch während der Sperrung der B7.

Anmelden

Kommentare

  1. Wie will man denn den Elberfelder Einzelhandel und die betroffenen Dienstleister während der Vollsperrung stärken?
    Erlass oder Verringerung der Gewerbesteuer? Wohl kaum. Andere Konzepte? Keine vermommen.
    Das eine Partei, wie die CDU, ihr Augenmerk auf die Wirtschaft legt, ist gut und schön- nur das allein ist keine Politik für den Bürger!
    Wer spricht von den Dingen, die Lebensqualität sonst noch ausmachen- gepflegte und doch bezahlbare Wohnquartiere, den Erhalt des günen Umfeldes, gute Verkehrsanbindungen und bezahlbarer ÖPNV, keine weitere Reduzierung des heute schon mageren Bürgerservice (Beispiele- nur noch Terminvergabe beim Straßenverkehrsamt, Reduzierung der Öffnungszeiten der Bürgerbüros etc….), bürgernahe Politik ( echte Bürgerbeteiligung) und Transparenz ( nicht nur in Wahlkampfzeiten propagiert), sorgsamer Umgang mit den Steuern des Bürgers, keine weitere Reduzierung des Kulturangebotes etc. etc….
    Aber vorallem keine Versprechungen, die das Papier nicht wert sind- „wir halten an einem festen Ensemble fest“- „gegen den Willen der Bürger wird es keine Vollsperrung der B7 geben“- “ der Anteil der Eigenmittel beim Umbau Döppersberg bleibt auf 105 Millionen begrenzt. Darüber hinaus werden keine weiteren Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt“………Endlose Aufzählungen möglich…..

Neuen Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert