ÖPNV braucht auskömmliche Finanzierung

Gerd-Peter Zielezinski, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE stellt fest: "Der vorgelegte Nahverkehrsplan ist absolut ungeeignet, einen Beitrag zur dringend notwendigen Verkehrswende beizutragen. Das Ziel lediglich den Status quo vor den Kürzungen im Busverkehr wieder zu erreichen, ist völlig unzureichend.“

Bereits vor zwei Jahren hat der Rat der Stadt auf die finanziell schwierige Lage der WSW aufmerksam gemacht. Seither ist nichts geschehen. Das Gegenteil ist der Fall.

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„Die WSW können aktuell noch nicht zum alten Fahrplan zurückkehren und fahren aufgrund fehlenden Personals noch immer mit reduziertem Fahrplan. Aufgrund des Personalmangels fallen darüber hinaus viele Fahrten aus. Um allerdings die Klimaziele und einen komfortablen ÖPNV bieten zu können, müsste der öffentliche Verkehr nicht nur verdoppelt, sondern vervierfacht werden“, erläutert Zielezinski. „Der Job der Fahrer*innen muss attraktiver werden. Dazu gehören angenehmere Dienstzeiten – aber auch eine bessere Bezahlung. Eine bessere Bezahlung der Fahrer*innen und eine dringend erforderliche Ausweitung des ÖPNV sind weder für die WSW noch für die Kommune alleine zu stemmen. Dies kann es nur dann geben, wenn es eine wirkungsvolle Unterstützung durch Land und Bund gibt.“

Logo DIE LINKE im Rat der Stadt Wuppertal

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Kommentare

  1. Heinrich Walker sagt:

    Nun. Jetzt treten angeblich Parteimitglieder in Wuppertal aus der Noch-Partei aus und folgen der populistischen Schleimspur des Kreissprechers Merkel. Schwielige Arbeiterhände reißen sich in diesen Tagen in Elberfeld los von manikürten und lackierten Fingern der Lifestyle-Linken in Barmen.

    Merkel ist weg, denkt die rote Partei-Oligarchie der Stadt und macht unverdrossen weiter mit dem Nahverkehr, denn auch und gerade hier zeigen sich die unüberwindlichen Klassenschranken und objektiven Widersprüche des verfaulenden Spätkapitalismus.

    Die Sätze „Seither ist nichts geschehen. Das Gegenteil ist der Fall.“ zeigen, wie man hier weiterhin konsequent und kämpferisch der bourgeoisen Logik begegnet und standhaft dem proletarischen Satz vom verneinten Widerspruch die Treue hält: Wenn nichts geschieht, ist das Gegenteil auch nicht richtiger.

    Wir werden mit solchen Texten der roten Großväterchen im Stadtparlament noch viele Jahre Spaß haben. Bitte nicht nachlassen, Genossen! Und: Genossinnen!

    1. H. H. Walker sagt:

      Ihre Hetze ist widerlich, Ihr geistiger Dünnschiss stinkt.
      Ich habe Mitleid mit Ihnen.

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