Mehrheit steht hinter Simon

Weiterhin volles Vertrauen in den Fraktionsvorsitzenden

Demokratie bedeutet für jeden Demokraten, auch mit Entscheidungen der Mehrheit, die er persönlich für falsch hält, zu leben. Wenn die Mehrheit das Vertrauen in die von ihr gewählten Repräsentanten verloren hat, so ist es ihr ureigenstes Recht, neue Vertraute an die Stelle der alten zu setzen. Niemand hat einen Anspruch auf das Vertrauen der Mehrheit, sondern er muss es sich täglich neu verdienen und erkämpfen. Der angeblich so undemokratische Vorsitzende hat das Vertrauen der Mehrheit und hat damit die demokratische Legitimation, die den anderen, nunmehr ausgetreten Vorstandsmitgliedern aufgrund ihres eigenen Handelns in den vergangenen Monaten abhandengekommen ist.

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Eine Minderheit hat versucht, sich durch die Drohung mit ihrem Austritt vor einer Abwahl zu schützen. Dadurch haben sie unredlichen Druck auf die Mehrheit ausgeübt. Die Mehrheit sollte sich nicht von ihrer Überzeugung, sondern von der Drohung des Austritts und den schwerwiegenden Konsequenzen für Fraktion und Partei bei ihrer Vertrauensentscheidung leiten lassen. Dieser Drohung hat die Mehrheit der Fraktionsmitglieder widerstanden und sich für die Freiheit ihres Willens und ihres Vertrauens entschieden.

Die Mehrheit der Fraktion hat das Vertrauen zu Bernhard Simon zu keinem Zeitpunkt und in keiner Weise in Frage gestellt.

Wir sind überzeugt, dass unsere Wählerinnen und Wähler die Mehrheitsentscheidung mittragen werden.

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