Jusos wählen neuen Vorstand!

Am vergangenen Sonntag, den 21.10.18, trafen sich die Jusos Wuppertal zu ihrer ordentlichen Unterbezirkskonferenz. Neben den Wahlen fanden auch inhaltliche Diskussionen statt und die Jusos nahmen Stellung zum Bruch der großen Koalition im Wuppertaler Stadtrat.

Am vergangenen Sonntag, den 21.10.18, trafen sich die Jusos Wuppertal zu ihrer ordentlichen Unterbezirkskonferenz. Jonas Klein, der bereits seit 2016 Vorsitzender der Jungsozialist*innen in Wuppertal ist, wurde erneut im Amt bestätigt. „Ich freue mich unglaublich über das mir entgegengebrachte Vertrauen und bin gespannt auf das nächste Jahr! Jetzt liegt einiges an Arbeit vor uns, die ich gemeinsam mit den Mitgliedern und mit
meinem neuem Vorstands Team angehen will“, erklärt Jonas Klein. Julia Schnäbelin, Yannik Düringer, Sina Bode und Mike Spoerer wurden Klein als stellvertretende Vorsitzende zur Seite gestellt.
(v.l.: Julia Schnäbelin, Yannik Düringer, Jonas Klein, Sina Bode, Mike Spoerer)

Neben den Wahlen fanden aber auch inhaltliche Diskussionen statt. So beschlossen die Jusos ein Arbeitsprogramm für die nächsten 12 Monate, welches die Erarbeitung eines eigenen Juso-Wahlprogramms mit Blick auf die Kommunalwahl 2020 beinhaltet und die Jusos auf die Europa Wahl im kommenden Jahr einschwört.

 

Des Weiteren wurde auch über den Bruch der großen Kooperation im Wuppertaler Stadtrat diskutiert. „Die Auflösung von Seiten der CDU-Ratsfraktion ist aus unserer Sicht ein klarer Vertragsbruch. Die CDU-Fraktion und insbesondere der Parteivorsitzende stellen taktische Erwägungen über das Wohl unserer Stadt. Sie zeigen mit dem plötzlichen Bruch, dass sie zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr gewillt sind, Verantwortung für die Bürger*innen unserer Stadt zu übernehmen.“, stellt der frisch gewählte Juso-Vorsitzende fest.
Die Jusos in Wuppertal waren von Anfang an keine großen Befürworter der großen Kooperation zwischen SPD und CDU und bleiben auch jetzt bei ihrer Meinung, dass große Koalitionen in einer so vielseitigen Demokratie nur die Ausnahme bilden sollten. Jetzt allerdings aus der Kooperation auszutreten und dies scheinheilig damit zu begründen, dass im Rathaus keine Entscheidungen mehr getroffen werden und die Verwaltungsführung nicht richtig arbeite, halten die Jusos für sehr widersprüchlich und sachlich falsch. So vergesse die CDU anscheinend, dass sie die Hälfte der Koalitionsfraktion und Dezernenten im Verwaltungsvorstand stellt und somit an allen Entscheidungen der letzten 12 Jahre maßgeblich beteiligt war. Die Jusos stellen fest, dass die vorgelegte Austritts-Begründung der CDU-Fraktion sich wie eine Rücktrittsforderung an die CDU-Dezernenten liest. Ihre Diskussion zum Kooperationsbruch hielten die Jungsozialisten einstimmig in einer Resolution fest.
„Die SPD muss sich jetzt ihren neuen Aufgaben stellen. Wir haben den politischen Führungsanspruch in Wuppertal. Es müssen jetzt Gespräche mit allen anderen
demokratischen Parteien geführt und neue Mehrheiten – jenseits der CDU – gefunden werden. Wichtig ist aber auch, dass die SPD ihre jetzige Arbeitsweise kritisch hinterfragt und reflektiert wie die Herausforderungen der kommenden zwei Jahre, auch mit Blick auf
die Kommunalwahl, mit der jetzigen inhaltlichen und personellen Ausrichtung angegangen werden können“, so Klein abschließend.

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