FDP-Fraktion: Runder Tisch für Handwerk und Stadt!

Die FDP-Ratsfraktion fordert als Konsequenz aus der „Handwerkskonferenz Bergisches Städtedreieck“ eine bessere Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Wuppertaler Handwerk.

FDP-Fraktion LogoDie Handwerkskonferenz Bergisches Städtedreieck am 29.04.2010 hatte gezeigt, dass nur 25 Prozent der insgesamt 42 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II in Wuppertal an heimische Handwerksunternehmen vergeben wurden. Die Städte Remscheid und Solingen hingegen vergeben mit 97 Prozent und 60 Prozent weit mehr Aufträge an dort ansässige Unternehmen.

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Als Grund für die schlechten Wuppertaler Vergabewerte wurde die Distanz zwischen Handwerk und Kommune aufgezeigt. Infolge dessen würden sich nur unterdurchschnittlich wenige Handwerksbetriebe an Vergabeverfahren der Stadt beteiligen.

„Deshalb fordern wir in der kommenden Ratssitzung die Einrichtung eines Runden Tisches, um eine Verbesserung und Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Handwerk und Stadtverwaltung zu ermöglichen“, so Jörn Suika, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Wuppertal. Dem Runden Tisch sollen Vertreter der Kreishandwerkerschaft, des Gebäudemanagements und des Rechnungsprüfungsamtes angehören.

Suika: „Um zukünftig die gegenseitigen Hemmnisse überwinden zu können, erscheint es unserer Meinung nach notwendig, einen Runden Tisch einzurichten, um die Steuerung der Vergabe in Wuppertal zu hinterfragen, zu erneuern und gegenseitiges Vertrauen zu schaffen. Nur so kann die Voraussetzung geschaffen werden, dass sich zukünftig wieder mehr Wuppertaler Handwerker um städtische Aufträge bewerben und so eine „Win-Win-Situation“ für Stadt und Unternehmen entsteht“.

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