AZ an der Gathe bleibt in der Diskussion

Nein zum Zielbeschluss für die Gathe

Von Seiten der Stadt wird dem Rat ein Zielbeschluss für den Moscheebau vorgelegt um 2024 einen Bebauungsplan für das Gelände zwischen Markomannen – und Ludwigstraße. Die Pläne für Moschee und Gemeindezentrum überplanen das AZ.

„In den vergangenen Tagen haben sich Organisationen für den Verbleib des Autonomen Zentrums Wuppertal an der Gathe oder zumindest im Quartier ausgesprochen“, stellt Gerd-Peter Zielezinski, Vorsitzender der Ratsfraktion DIE LINKE fest. „Schon als die Pläne der Ditib vor ca. 10 Jahren bekannt wurden, hieß es von Seiten der Stadt, man wolle sich um einen anderen geeigneten Standort für das AZ bemühen. Dieser Ersatzstandort wurde in all diesen Jahren nicht gefunden. Daher muss immer noch gelten, dass ohne neue, annehmbare Räume, das AZ an der Gathe bleibt.“

Der vorgelegte Zielbeschluss trägt diesem Umstand keine Rechnung und zeigt deutlich, dass die Stadt das Gemeindezentrum des Moscheevereins so schnell wie möglich verwirklichen möchte.

„Vor diesem Hintergrund ist Punkt 5 des Beschlusses zu lesen.‘Aktives‘ ‚Bemühen‘ der Stadt wird nicht reichen, denn die letzten Jahre haben gezeigt, diesen Alternativstandort gibt es nicht. Das AZ müsste also die Gathe verlassen, auch wenn es keinen Ersatzstandort geben wird. DIE LINKE lehnt das geplante Vorgehen entschieden ab!“, betont Zielezinski.

Logo DIE LINKE im Rat der Stadt Wuppertal

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